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Autor/inn/enZehle, Jana; Bernard, Ulrike
TitelOpen spaces for and of ourselves - oder warum es nicht darum geht "Monumente zu errichten".
QuelleAus: Cudak, Karin (Hrsg.); Schachler, Viviane (Hrsg.): Inklusive Kommunal- und Regionalentwicklung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Impulse und Strategien. Marburg: Lebenshilfe-Verlag (2026) S. 106-121
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2769-0; 978-3-7815-6231-8; 978-3-88617-921-3
DOI10.25656/01:35489 10.35468/6231-07
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-354896
SchlagwörterStadtentwicklung; Partizipation; Städtepartnerschaft; Teilhabe; Öffentlichkeit; Vergleich; Inklusion; Barrierefreiheit; Addis Abeba; Leipzig
AbstractDen Beitrag verstehen die Autorinnen als einen Streifzug durch wissenschaftliche Erkenntnisse und konventionelle Grundlagen zur Entwicklung und Erhaltung öffentlicher Räume und gleichzeitig auch als Wahrnehmung und Spiegelung menschlicher Bedürfnisse nach Erholung, Interaktion und Beteiligung. Diese Erkenntnisse, Grundlagen und Bedürfnisse bilden das Fundament für die Konzeption eines laufenden Projektes zur Planung und Gestaltung inklusiver öffentlicher Räume in den Partnerstädten Addis Abeba und Leipzig. Mit Blick auf den Titel ist es wichtig zu betonen, dass die im weiteren Verlauf des Beitrags skizzierten Vorgehensweisen zur Planung und Gestaltung öffentlicher Plätze in ihrem jeweils sozio-kulturellen, historischen und ökonomischen Kontext erfolgen und entsprechend verankert einzuordnen sind. Sie sind nicht analog eines universal Designs weltumfassend übertragbar und anzuwenden, vielmehr können sie Lesende und (potentielle) Akteur:innen im Sinne einer inspiring practice zur Reflexion über eigene geplante Handlungsschritte anregen. Vor allem aber verstehen wir die Planung und Gestaltung öffentlicher Räume als einen fortlaufenden Prozess, metaphorisch gesprochen als einen zu beschreitenden Weg mit Unebenheiten, Gabelungen und Irrwegen, der gemeinsam mit vielfältigen Mitwandernden beschritten wird. Diese Kernüberlegungen vorangestellt, werden die Autorinnen zunächst den Bedarf an öffentlichen Räumen und Plätzen als ubiquitär existent einordnen und diese Einordnung fachwissenschaftlich und konventionell begründen. Sodann werden sie die geplanten und bereits erfolgten Schritte der Planung und Umsetzung öffentlicher Plätze in den Partnerstädten Addis Abeba und Leipzig skizzieren. Diese Entwicklungen laufen nicht getrennt voneinander, sondern sind durch gemeinsame Handlungsschritte miteinander verzahnt. Ein solch gemeinsames Vorgehen ist wiederum nur aufgrund langjährig bestehender Kontakte und kontinuierliche Interaktion verschiedener Akteur:innen in beiden Städten möglich. Die Autorinnen werden Stolpersteine und Meilensteine auf dem bisher gemeinsam gegangen Weg aufzeigen ebenso wie Richtungsweiser. Inwiefern der Anspruch einer inklusiven Planung und Gestaltung durch Partizipation möglichst vieler und vielfältiger Akteur:innen bisher gerecht werden konnte, wird in einem abschließenden Fazit beleuchtet und kritisch diskutiert. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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