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Autor/inLüder, Ines
TitelInklusion in Architektur und Quartiersplanung.
QuelleAus: Cudak, Karin (Hrsg.); Schachler, Viviane (Hrsg.): Inklusive Kommunal- und Regionalentwicklung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Impulse und Strategien. Marburg: Lebenshilfe-Verlag (2026) S. 90-105
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2769-0; 978-3-7815-6231-8; 978-3-88617-921-3
DOI10.25656/01:35488 10.35468/6231-06
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-354885
SchlagwörterStadtplanung; Partizipation; Teilhabe; Architektur; Hochschullehre; Inklusion; Barrierefreiheit
AbstractDie Gestaltung des gebauten Raums ist relevant für die Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Der Beitrag analysiert die Bedeutung von Inklusion in Architektur und Quartiersplanung. Ein relationales Raumverständnis, das verschiedenartige Wahrnehmungen und unterschiedliche Handlungsweisen von Menschen ins Zentrum stellt, ist Ausgangspunkt für die Frage, wie die bauliche Umwelt gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen oder einschränken kann. Es werden relevante Leitbilder vorgestellt und deren Implikationen für Inklusion in Entwurfs- und Planungsprozessen diskutiert. Der Beitrag argumentiert, dass Barrierefreiheit zwar eine Grundvoraussetzung, aber nicht ausreichend für weitgehende Inklusion ist. Diese erfordert Sinne basierte Perspektivwechsel sowie ko-kreative Planungsprozesse mit Menschen mit Behinderungserfahrungen als Expert:innen in eigener Sache. Anhand von Lehrformaten im Architekturstudiengang der HAWK - wie Selbsterfahrungskursen, Go-Along Interviews und partizipativen Workshops - wird im vorliegenden Text aufgezeigt, wie Inklusion in die Ausbildung und professionelle Praxis integriert werden kann und somit gestalterische Innovation herausfordert. Im Fokus steht zudem das Quartier als Handlungsebene, auf der bauliche und sozialräumliche Aspekte verknüpft werden können und müssen. Der Beitrag plädiert für eine inklusive Gestaltungspraxis, die den menschlichen Maßstab berücksichtigt und baukulturelle Qualitäten schafft und somit eine baulich-räumliche Grundlage für die Verwirklichung von Gemeinwohl und Inklusion herstellt. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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