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Autor/inn/enKempf, Matthias; Rohrmann, Albrecht
TitelSystematische Planungsaktivitäten zu Inklusion und Teilhabe in Kommunen.
QuelleAus: Cudak, Karin (Hrsg.); Schachler, Viviane (Hrsg.): Inklusive Kommunal- und Regionalentwicklung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Impulse und Strategien. Marburg: Lebenshilfe-Verlag (2026) S. 74-89
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2769-0; 978-3-7815-6231-8; 978-3-88617-921-3
DOI10.25656/01:35487 10.35468/6231-05
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-354874
SchlagwörterRegionalentwicklung; Regionalplanung; Gemeinde (Kommune); Partizipation; Teilhabe; Inklusion; UN-Behindertenrechtskonvention
AbstractDer Beitrag untersucht die Entwicklung systematischer Planungsaktivitäten zur Umsetzung von Inklusion und Teilhabe auf kommunaler Ebene. Ausgangspunkt ist die historische Zurückhaltung vieler Kommunen zu Fragen der Behindertenpolitik, die seit den 1970er Jahren durch die Behindertenbewegung, Selbsthilfeinitiativen und rechtliche Neuerungen langsam überwunden wurde. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im Jahr 2009 erfuhr dieses Themenfeld einen erheblichen Innovationsschub, der sowohl neue Perspektiven auf Behinderung als auch neue Handlungsnotwendigkeiten für Kommunen deutlich gemacht hat. Auf Basis empirischer Studien wird ein Überblick über Verbreitung, Strukturen und Inhalte kommunaler Planungsprozesse gegeben. Dabei zeigt sich ein heterogenes Bild: Während viele Kommunen Aktionspläne entwickeln und neue Formen der Beteiligung von Menschen mit Behinderungen erproben, bleiben die Qualität und Nachhaltigkeit der Planwerke häufig begrenzt. Der Beitrag diskutiert die UN-BRK als soziale Innovation im Sinne der Diffusionstheorie, analysiert die Chancen und Hindernisse von Planungsprozessen entlang typischer Planungsschritte und beleuchtet die Rolle lokaler Akteure wie Beiräte und Behindertenbeauftragte. Abschließend werden Perspektiven für eine stärkere Verankerung inklusiver Planungsprozesse auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene aufgezeigt, wobei Partizipation und Lernorientierung zentrale Ansatzpunkte bilden. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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