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Autor/inSeidl, Evelyn
TitelDas Ringen um die Darstellung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
Eine diskurs- und feldtheoretische Studie.
QuelleTübingen: Tübingen University Press (2025), 326 S.Verfügbarkeit 
Dissertation, Eberhard Karls Universität Tübingen, 2024.
BeigabenDiagramme 6
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN978-3-98945-032-5
SchlagwörterPädagogik; Schule; Dissertation; Heterogenität; Vielfalt
AbstractZusammenfassung: In den vergangenen zwei Dekaden zeigt sich ein gesellschaftliches und (bildungs-) politisches Spannungsfeld: Da treffen Bestrebungen, Geschlecht, Sexualität und Familie zu ent-naturalisieren und zu ent-essentialisieren auf Bestrebungen, die naturgegebene Ordnung der "heterosexuellen, hierarchisch-sphärengetrennten Kleinfamilie" (Bauer/Ammicht Quinn/Hotz-Davis 2018, S. 7) zu erhalten und zu festigen. Diese Spannung kristallisiert sich vielfach in den Fragen, ob und wie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt thematisiert bzw. sichtbar gemacht werden darf oder eben im Unsichtbaren, an "Unorten" (Butler 2017a, S. 177), zu verbleiben hat. Dieses Ringen um die Darstellung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Spannungsfeld zwischen heteronormativitätskritischen Kräften und naturalisierenden, "antigenderistischen" Kräften will diese Arbeit besonders im Hinblick auf die Entwicklung des Bildungsplanes in Baden-Württemberg 2013-2016 und im Hinblick auf veränderte Darstellungen in Schulbüchern beleuchten. Das interdisziplinäre Vorgehen in dieser Studie und insbesondere das Zusammenbringen von Diskurs- und Feldtheorie verbindet sich mit der Hoffnung, neue Perspektiven auf das Spannungsfeld zu gewinnen. Hierfür werden Theorien und Begrifflichkeiten von Judith Butler und Kurt Lewin für die Untersuchung aufgearbeitet, zusammengebracht und für den Blick auf das Ringen und darüber hinaus für die Analyse von Schulbüchern fruchtbar gemacht.
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2026/4
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