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Autor/inGerdes, Ronja
TitelAlltagsentscheidungen unter Unsicherheit am Beispiel der Umweltpolitikakzeptanz.
QuelleMagdeburg: Universitätsbibliothek Otto-von-Guericke-Universität (2024), viii, 162 S.
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Dissertation, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 2024.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
DOI10.25673/118250
URNurn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-1202091
SchlagwörterEntscheidung; Unsicherheit; Akzeptanz; Konsumverhalten; Dissertation
AbstractAlltägliche Entscheidungen sind durch Unsicherheit geprägt. Die konkreten Folgen des eigenen Handelns sind für Individuen nie vollumfänglich vorhersehbar. Dementsprechend stellt sich die Frage, auf welcher Basis sie ihre Entscheidung treffen und wie sich diese Entscheidungen vorhersagen lassen. Die wahrscheinlich prominenteste Entscheidungstheorie - die Utility Theory - betrachtet den persönlichen Antrieb hinter individuellem Handeln normalerweise nicht oder nur indirekt. Um Entscheidungen vorhersagen zu können, braucht es jedoch eine generalisierbare Entscheidungserklärung, die Eigenschaften der Person und ihrer Umgebung berücksichtigt. Das Campbell-Paradigma als kognitiv-ökologisches Entscheidungsmodell erklärt die Entscheidung als Funktion der persönlichen Wichtigkeit eines Entscheidungsziels (also der Umwelteinstellung) und der Barrieren, die zur Realisierung der Entscheidung überwunden werden müssen. Am Beispiel der Umweltpolitikakzeptanz demonstriert die vorliegende Dissertation mithilfe von vier empirischen Studien, dass (1) umweltschützende Entscheidungen auf Basis der zugrunde liegenden Umwelteinstellung eines Individuums vorhergesagt werden können, (2) die spezifische Ausgestaltung des Entscheidungsobjekts (z.B. eines CO2-Preises oder eines Naturschutzgebietes) eine Entscheidung erleichtern oder erschweren kann und (3) die Entscheidungserklärung des Campbell-Paradigmas allgemeingültig auf verschiedene Kontexte übertragbar ist. (übernommen).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2026/4
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