Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Temming, Lucas |
|---|---|
| Titel | Homo ludens - homo musicans. Zur Ambivalenz gamifizierter Musikdidaktik. |
| Quelle | In: Die Materialwerkstatt, 8 (2026) 1, S. 132-141Infoseite zur Zeitschrift
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| Beigaben | Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 2629-5598 |
| DOI | 10.11576/dimawe-9261 |
| Schlagwörter | Motivation; Gamification; Fachdidaktik; Musikunterricht |
| Abstract | Der Beitrag reflektiert die Ambivalenz gamifizierter Musikdidaktik aus musikpädagogischer und motivationspsychologischer Perspektive. Ausgehend von der kulturtheoretischen Nähe von Spiel und Musik wird Gamification zunächst von Lernspielen, Serious Games und Game-based Learning abgegrenzt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich musikalische Lernprozesse verändern, wenn sie durch Spiel-Design-Elemente strukturiert werden. Der Beitrag arbeitet heraus, dass Gamification insbesondere dort didaktisches Potenzial besitzt, wo sie Übeprozesse kleinschrittig strukturiert, Lernfortschritte sichtbar macht und den Aufbau intelligenter Übestrategien unterstützt. Zugleich wird kritisch diskutiert, dass gamifizierte Arrangements musikalisches Lernen auf messbare Parameter, externe Anreize und Effizienzlogiken verengen können. Dadurch geraten zentrale Dimensionen musikalischer Lernprozesse potenziell in den Hintergrund. Gamification wird daher als eigenständige didaktische Ordnungsform verstanden, die Lernprozesse sichtbar und steuerbar macht, dabei aber auch verändert. Musikpädagogisch tragfähig ist Gamification nur, wenn sie der Eigenlogik musikalischer Bildung untergeordnet bleibt. (Orig. übernommen). |
| Erfasst von | Universität Bielefeld, Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg |
| Update | 2026/4 |