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Autor/inRosemann, Therese
TitelLern- und Aktivitätskomplexe Studierender auf einem Kontinuum der Formalität und Digitalität: Ergebnisse einer Inhalts- und Situationsanalyse.
QuelleAus: Schmidt-Lauff, Sabine (Hrsg.): Transformative Digitale Kompetenzen: Entwicklungen für Hochschule, Studium und Gesellschaft. Bielefeld: wbv Media GmbH & Co. KG (2025) S. 67-98
PDF als Volltext kostenfreie Datei (1); PDF als Volltext kostenfreie Datei (2)  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
ReiheInnovative Hochschule: digital - international - transformativ. 6
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7639-7861-8; 978-3-7639-7862-5
DOI10.3278/I78625W005
URNurn:nbn:de:0168-ssoar-111110-8
SchlagwörterKompetenz; Digitale Medien; Lernumgebung; Hochschulbildung; Situationsanalyse
AbstractStudierende bewegen sich im Hochschulkontext auf einem Kontinuum vielfältiger Lernkontexte, die sich in ihrem Grad der Formalität und Digitalität unterscheiden und wechselseitig aufeinander bezogen sind. Innerhalb des Spannungsfeldes der hochschulbezogenen Lernkontexte und den je spezifischen situationellen Bedingungen eröffnen sich differenzierte Praktiken des (lernbezogenen) Umgangs mit digitalen Medien, die durch die Rekonstruktion der situationalen Lern- und Aktivitätskomplexe sichtbar werden. Der Beitrag bietet einen inhaltsanalytischen Einblick in nuancierende Praktiken des (lernbezogenen) Umgangs Studierender mit digitalen Medien und zeichnet sodann - unter Rückbezug auf die Situationsanalyse nach Clarke (2012) - einzelne Lern- und Aktivitätskomplexe der lernenden Subjekte nach. Grundlage der qualitativen Analyse bilden 31 episodische Interviews, die im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes DigiTaKS* durchgeführt wurden. Die Studie zeigt, dass sich Studierenden differenzierte Praktiken des (lernbezogenen) Umgangs mit digitalen Medien eröffnen, die je nach Grad der Regelgeleitetheit und des individuellen Handlungsspielraumes, der sich insbesondere in den Lern- und Aktivitätskomplexen zeigt, variieren.

In higher education, students move within a continuum of diverse learning contexts that differ in their degree of formality and digitalization and are mutually interrelated. Within the field of tension between university-related learning contexts and the specific situational conditions, differentiated practices of (learning-related) use of digital media emerge, which become visible through the reconstruction of situational learning and activity complexes. The article offers a content-analytical insight into nuanced practices of students' (learning-related) use of digital media and - with reference to the situational analysis according to Clarke (2012) - traces individual learning and activity complexes of the learning subjects to capture their complexity. The qualitative analyses are based on 31 episodic interviews conducted as part of the DigiTaKS* research and development project. The study shows that students develop differentiated practices of (learning-related) use of digital media, which vary depending on the degree of rule-guidedness and individual room for action in the learning and activity complexes.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2026/4
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