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Autor/inn/enHümmer, Christina; Breitschwerdt, Lisa; Egetenmeyer, Regina
TitelHybride Lernräume als translokale relationale (An-)Ordnungen und ko-kreative Konstrukte: Theoretische Annäherungen an hybride Lernräume über die Raumsoziologie, den kommunikativen Konstruktivismus und die Hochschuldidaktik.
QuelleAus: Transformative Digitale Kompetenzen: Entwicklungen für Hochschule, Studium und Gesellschaft. Bielefeld: wbv Publikation (2025) S. 209-233
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ReiheInnovative Hochschule: digital - international - transformativ. 6
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-7639-7861-5; 978-3-7639-7861-8; 978-3-7639-7862-5
DOI10.3278/I78625W010
URNurn:nbn:de:0168-ssoar-111109-5
SchlagwörterMediatisierung; Lernen; Lernumgebung; Digitalisierung; Hochschuldidaktik
AbstractBegreift man Raum als soziales Phänomen, das auf Relation und kommunikativer Konstruktion basiert und maßgeblich von der digitalen Mediatisierung beeinflusst wird, lassen sich wichtige didaktische Implikationen für hybride Lernräume ableiten. Entsprechend sucht der vorliegende Beitrag, sich hybriden Lernräumen raumsoziologisch anzunähern und diese als relationale (An-)Ordnungen zu skizzieren. Durch die Ergänzung dieser Perspektive um den kommunikativen Konstruktivismus werden die im Zuge von digitaler Mediatisierung entstehenden Phänomene der Translokalität und Ko-Präsenz erklärbar, die als zentrale Charakteristiken hybrider Lernräume angesehen werden. In Verbindung mit einem hochschuldidaktischen Zugang wird deutlich, dass hybride Lernräume im Zuge kommunikativer Aneignungshandlungen durch Lernende und Lehrpersonen entstehen und die Partizipation aller Teilnehmenden voraussetzen. Didaktisch impliziert die Transformation der Ko-Präsenz in hybriden Lernräumen eine ko-kreative Gestaltung hybrider Lernräume in gemeinsam geteilter Verantwortung von Lehrpersonen und Lernenden.

If space is understood as a social phenomenon that is based on relation and communicative construction and is significantly influenced by digital mediatization, important didactic implications for hybrid learning spaces can be derived. Accordingly, this article seeks to approach hybrid learning spaces from a spatial-sociological perspective and to conceptualize them as relational arrangements. By supplementing this perspective with communicative constructivism, the phenomena of translocality and co-presence can be explained, which emerge in the course of digital mediatization and are regarded as central characteristics of hybrid learning spaces. In conjunction with didactic considerations from higher education, it becomes clear that hybrid learning spaces are created in communicative acts of appropriation by learners and teachers and require participation by all. From a didactic point of view, the transformation of co-presence in hybrid learning spaces implies a co-creative design of hybrid learning spaces in the joint responsibility of teachers and learners.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2026/4
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