Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Schiller, Jan |
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| Titel | Transformative Digitale Kompetenz Studierender: Konzeption und empirische Befunde. |
| Quelle | Aus: Schmidt-Lauff, Sabine (Hrsg.): Transformative Digitale Kompetenzen: Entwicklungen für Hochschule, Studium und Gesellschaft. Bielefeld: wbv Media GmbH & Co. KG (2025) S. 35-66
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2) |
| Reihe | Innovative Hochschule: digital - international - transformativ. 6 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-7639-7861-8; 978-3-7639-7862-5 |
| DOI | 10.3278/I78625W004 |
| URN | urn:nbn:de:0168-ssoar-111107-9 |
| Schlagwörter | Kompetenz; Medienkompetenz; Digitalisierung; Hochschulbildung |
| Abstract | Der Beitrag unternimmt zunächst eine Konzeption des Zentralbegriffs der transformativen digitalen Kompetenz und setzt diesen ins Verhältnis zu den vielfältigen aktuellen Diskussionen um digitale Transformation, digitale bzw. Medienkompetenz und transformative Bildungsprozesse. Darauf aufbauend werden umfangreiche Ergebnisse multimethodischer Erhebungen mit Studienanfänger:innen vorgestellt und mit Blick auf die beiden zentralen Forschungsfragen diskutiert, welche Voraussetzungen bei Studierenden für die Aneignung transformativer digitaler Kompetenz vorliegen und welche Ansatzpunkte für eine gezielte Entwicklung ebendieser sich daraus ableiten lassen. Als zentrale Ergebnisse zeigen sich einerseits, dass die Vorstellungen von digitaler Kompetenz Studierender stark an alltäglichen Nutzungspraktiken orientiert sind und Selbsteinschätzungen zu eigenen Fähigkeiten wenig aussagekräftig sind. Transformative digitale Kompetenz muss im Studium erst entwickelt werden, wobei produktiv-kreative digitale Fertigkeiten zwar notwendig, jedoch nicht hinreichend sind. Studierende benötigen darüber hinaus kritisch-reflexive Fähigkeiten und Impulse zur Transformation digitaler Praktiken, um als Digital Change Agents Verantwortung für die Gestaltung der digitalen Transformation übernehmen zu können. The article introduces the central concept of transformative digital competence and relates it to the diverse current discussions about digital transformation, digital or media literacy, and transformative learning theory/theory of Bildung. Building on this, extensive results of multi-method surveys with first-year students will be presented and discussed with focus on two central research questions: Which prerequisites do students have for the acquisition of transformative digital competence, and which starting points for a targeted development of these competences can be derived from this? The central results are, on the one hand, that students' ideas of digital competence are strongly orientedtowards everyday usage practices and that self-assessments of one's own abilities are of limited validity. Transformative digital skills are to be developed during the course of study, whereby productive-creative digital skills are necessary, but not sufficient. Students also need critical-reflective skills and impulses for the transformation of digital practices to be able to take responsibility for shaping the digital transformation as digital change agents. |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 2026/4 |