Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Miesl, Antonia |
|---|---|
| Institution | Universität Duisburg-Essen / Institut für Soziologie |
| Titel | Auswirkungen der Nachrichtenrezeption über soziale Medien auf die Zukunftsperspektive von Studierenden. Gefälligkeitsübersetzung: Effects of news reception via social media on students' future prospects. |
| Quelle | Essen (2025), 29 S.
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| Reihe | Working Papers kultur- und techniksoziologische Studien. 1/2025 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| ISSN | 1866-3877 |
| DOI | 10.18716/ojs/wpkts/2025.11899 |
| URN | urn:nbn:de:0168-ssoar-110581-3 |
| Schlagwörter | Resilienz; Rezeption; Digitale Medien; Nachrichten; Soziale Software; Berichterstattung; Krise; Student; Informationsbeschaffung |
| Abstract | In einer Welt, die zunehmend von Krisen, Unsicherheiten und einem ständigen Informationsstrom geprägt ist, steht die Generation Z im Zentrum tiefgreifender gesellschaftlicher und medialer Umbrüche. Als erste Generation, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist, nutzt sie soziale Medien nicht nur zur Unterhaltung, sondern zunehmend auch zur Informationsbeschaffung. Diese Forschungsarbeit untersucht, wie junge Erwachsene - konkret Studierende der Generation Z - Nachrichten über soziale Medien im Vergleich zu traditionellen Medien wahrnehmen, verarbeiten und emotional erleben. Dabei wird aufgezeigt, wie Algorithmen, emotionale Inhalte und ständige Verfügbarkeit einerseits Zugang und Interesse fördern, andererseits aber auch zu Informationsüberlastung, Nachrichtenmüdigkeit und einem Gefühl von Ohnmacht führen können. Im Spannungsfeld zwischen digitaler Überforderung und dem Streben nach Orientierung und Sicherheit offenbart sich ein facettenreiches Bild der digitalen Resilienz: Wie gelingt es manchen, trotz ständiger Krisenberichterstattung optimistisch zu bleiben, während andere sich bewusst vom Nachrichtengeschehen abwenden? Die vorliegende Forschungsarbeit verknüpft aktuelle Jugendstudien und medientheoretische Perspektiven zu einem vielschichtigen Gesamtbild der Nachrichtenrezeption einer Generation im Wandel - und lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wie wir in Zukunft informiert bleiben wollen, ohne daran zu zerbrechen. In a world increasingly confronted with uncertainty and crises and characterized by constant access to information, Generation Z is at the centre of profound societal and media changes. As the first generation to grow up with digital technologies, they use social media not only for entertainment, but also to receive information. This paper analyses how young adults - specifically students of Generation Z - perceive, process and emotionally experience news via social media in comparison to traditional media. It shows how algorithms, emotional content and constant availability promote access and interest on the one hand, but can also lead to information overload, news fatigue and a feeling of powerlessness on the other. A multifaceted picture of digital resilience is revealed in tension between digital overload and the need of orientation and security: How do some people manage to remain optimistic despite constant crisis reporting, while others consciously turn away from the news coverage? This paper aims to combine current youth studies with media theory perspectives to create a multi-layered overall picture of the news reception of a generation in transition. It is an invitation to think about how we want to stay informed in the future. |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 2026/4 |