Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Overlack, Lotte Nuni Isolde |
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| Titel | Können Studierende wirkungsvoller durch den Hinweis auf gesundheitliche oder auf umweltbezogene Folgen des Klimawandels zu umweltbewusstem Verhalten motiviert werden? |
| Quelle | Ulm: Universität Ulm (2026), II, 99 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2); PDF als Volltext (3) Dissertation, Universität Ulm, 2026. |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| DOI | 10.18725/OPARU-59615 |
| URN | urn:nbn:de:bsz:289-oparu-59690-8 |
| Schlagwörter | Kommunikation; Anthropogene Klimaänderung; Klimaänderung; Klimaschutz; Umweltbewusstsein; Umweltschutz; Dissertation; Wirkung; Deutschland |
| Abstract | Der Klimawandel ist eines der größten Probleme unserer Zeit und doch sind die Bemühungen ihn einzudämmen, unzureichend. Der Frage, wie man Menschen dazu motivieren kann, im eigenen Handlungsumfeld etwas gegen die Erderwärmung zu unternehmen, wurde in vielen Studien nachgegangen. Ein Ansatz ist es, den Fokus von den Umweltfolgen auf die gesundheitlichen Folgen für die Menschheit zu verschieben, um das Thema persönlich relevanter zu machen und Unterstützung für Umweltschutzmaßnahmen hervorzurufen. Um zu untersuchen, ob dieser Ansatz auch bei Studierenden in Deutschland zu Veränderungen in ihrer Motivation zu umweltbewusstem Verhalten führt, wurde eine Onlinebefragung unter Studierenden (n=358), mit Fokus auf Medizinstudierende, durchgeführt. Dabei wurde sowohl das Wissen um die Folgen des Klimawandels als auch das Umweltbewusstsein der Teilnehmenden erfasst. Die Hauptfrage, ob sich die Motivation durch die Fokussierung auf unterschiedliche Rahmen unterscheidet, ließ sich nicht signifikant bestätigen. Die Studierenden zeigten sich allerdings sehr umweltbewusst. Die Folgen der Erderwärmung für die Umwelt waren den Teilnehmenden laut Selbsteinschätzung bekannter als diese für die Gesundheit. Medizinstudierende waren nicht vertrauter mit den gesundheitlichen Folgen als die anderen Studierenden. Die Studie konnte die Ergebnisse von ähnlichen Befragungen aus den USA nicht bestätigen. Dies könnte daran liegen, dass die Intervention kürzer war und Studierenden befragt wurden. Diese schätzen sich eher umweltbewusst ein, wodurch Unterschiede zwischen den Gruppen weniger auffallen könnten. Es gibt Hinweise darauf, dass es weniger Aufklärung über die gesundheitlichen als über die Umweltfolgen der Erderwärmung gibt. Hier könnte die universitäre Lehre, besonders für die Medizinstudierenden, ein wichtiger Ansatzpunkt sein, um diese Wissenslücke zu füllen. (übernommen). |
| Erfasst von | Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/4 |