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Autor/inAbed Ibrahim, Lina
TitelIdentification of Specific Language Impairment in simultaneous and (early) successive bilingual children in Germany: Studies on typical and atypical bilingual language development.
QuelleOldenburg: BIS der Universität Oldenburg (2023), II, XIX, 426 S.
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Dissertation, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 2023.
Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Monografie
URNurn:nbn:de:gbv:715-oops-74935
SchlagwörterKind; Spracherwerb; Mehrsprachigkeit; Zweisprachiger Unterricht; Englisch; Zweisprachigkeit; Dissertation
AbstractObwohl Mehrsprachigkeit eine Sprachentwicklungsstörung (SES) weder verursacht noch begünstigt, werden mehrsprachige Kinder aufgrund fehlender geeigneter Testverfahren häufig fehldiagnostiziert. Die vorliegende Dissertation trägt zur evidenzbasierten Sprachdiagnostik mehrsprachiger Kinder in Deutschland bei, indem sie das Potenzial standardisierter Bewertung in der Herkunftssprache sowie neu entwickelter LITMUS-Satz- und Kunstwortwiederholungstests zur Identifikation von SES bei simultanen/früh-sukzessiven mehrsprachigen Kindern evaluiert. Für die Praxis zeigt sich, dass standardisierte herkunftssprachliche Tests Fehldiagnosen begünstigen und direkte Sprachmaßnahmen in der Mehrheitssprache eine bessere Alternative sind. Dafür bieten LITMUS-Wiederholungstests, die Aspekte morphosyntaktischer und phonologischer Komplexität beinhalten, zeitsparende, verlässliche Verfahren zur Unterscheidung zwischen typischem und atypischem bilingualen Spracherwerb, sowohl in der Mehrheits- als auch in der Minderheitssprache, besonders wenn Verfahren kombiniert werden, die verschiedene Sprachkomponenten einbringen. (übernommen).

Although bilingualism neither causes nor predisposes children to language disorders, bilingual children are frequently misdiagnosed with specific language impairment (SLI) due to the paucity of appropriate assessment tools. This dissertation informs bilingual assessment practice in Germany by evaluating the clinical potential of standardized heritage language (HL) assessment and of newly developed LITMUS sentence- and nonword-repetition tasks for identifying SLI in bilingual children acquiring German as the societal language. The results show that standardized HL assessment disadvantages heritage bilinguals and cannot be used to identify SLI in minority contexts. In contrast, carefully constructed LITMUS sentence- and nonword-repetition tasks targeting aspects of syntactic and phonological complexity do not disadvantage bilingual children and offer time-efficient, easy-to-administer measures for distinguishing typical from atypical bilingual language development, especially when tests targeting different language components are combined. (übernommen).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2026/4
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