Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Leidig, Susann |
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| Titel | Wahrnehmung sozialer Bildungsungleichheit im Unterricht der Primarstufe aus der Perspektive der Lernenden. |
| Quelle | Jena: Friedrich-Schiller-Universität Jena (2025), 325 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2); PDF als Volltext (3); PDF als Volltext (4) Dissertation, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2025. |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| DOI | 10.22032/dbt.69849 |
| URN | urn:nbn:de:gbv:27-dbt-69849-7 |
| Schlagwörter | Bildung; Chancengleichheit; Soziale Ungleichheit; Soziale Herkunft; Grundschule; Schüler; Dissertation |
| Abstract | Soziale Bildungsungleichheiten stellen seit vielen Jahren ein zentrales Forschungsfeld der Bildungssoziologie dar und gelten auch im deutschen Bildungssystem als persistent. Internationale Vergleichsstudien wie PISA, IGLU und TIMSS haben herkunftsbedingte Disparitäten deutlich gemacht. Besonders in der Grundschule, wo die Grundlagen für spätere Bildungswege gelegt werden, ist Chancengleichheit von hoher Bedeutung. Die vorliegende Dissertation untersucht daher soziale Bildungsungleichheiten aus der Perspektive der Lernenden in der Primarstufe. Ziel der Dissertation ist es, Zusammenhänge zwischen sozialer Herkunft, Unterrichtswahrnehmung, Selbstkonzept und Kompetenzerwerb zu analysieren sowie daraus Gelingensbedingungen für den Unterricht abzuleiten. Die empirische Untersuchung basiert auf einer Sekundärdatenanalyse der Daten aus den beiden Studien IGLU 2016 und TIMSS 2015 und untersucht, wie soziale Herkunft Kompetenzerwerb und Unterrichtswahrnehmung beeinflusst. Mittels quantitativer Analysen wird geprüft, inwieweit sich soziale Herkunft auf die Wahrnehmung fachspezifischen Unterrichts, das Selbstkonzept sowie den Kompetenzerwerb der Lernenden auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass Schülerinnen und Schüler das Handeln der Lehrkräfte weitgehend unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ähnlich wahrnehmen. Herkunftseffekte in der subjektiven Unterrichtswahrnehmung fallen gering aus. Demgegenüber bestehen signifikante Unterschiede im Kompetenzerwerb sowie im Selbstkonzept der Lernenden zugunsten höherer sozialer Herkunftsgruppen. Damit leistet die Dissertation einen doppelten Beitrag: Sie erweitert die Bildungsungleichheitsforschung um die Perspektive der Lernenden und liefert zugleich praxisrelevante Impulse, wie Chancenungleichheiten reduziert werden können. (übernommen). |
| Erfasst von | Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/4 |