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Autor/inGieschen, Anna
TitelStiftungen als Steuerungsverantwortliche in Bildungslandschaften.
Eine partizipative Mixed-Methods-Evaluation.
QuelleMünchen: Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität (2025), 196 S.
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Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München, 2025.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
DOI10.5282/edoc.37071
URNurn:nbn:de:bvb:19-370713
SchlagwörterBildungswesen; Bildungspolitik; Ganztagsschule; Dissertation; Kooperation; Stiftung; Deutschland
AbstractDie Dissertation untersucht das Potenzial von Stiftungen als Steuerungsverantwortliche in Bildungslandschaften. Ausgangspunkt bildet das Konzept der Bildungslandschaft, das die netzwerkartige Verbindung formaler, non-formaler und informeller Bildungsorte beschreibt. Zur Untersuchung des Steuerungshandelns in solchen Verbünden werden Governance-analytische Ansätze herangezogen, die Steuerungsprozesse unter Bedingungen verteilter Zuständigkeiten differenziert erfassen. Darauf aufbauend wird die Rolle von Stiftungen (als steuernde Akteurinnen) im Bildungswesen im Allgemeinen und in Bildungslandschaften im Besonderen dargestellt. Ein abschließender theoretischer Abschnitt widmet sich den Grundprinzipien der Evaluation, die als konzeptioneller Rahmen für das empirische Vorgehen dienen. Untersuchungsgegenstand ist die Evaluation des Engagements der Stiftung "Kick ins Leben", die den Aufbau lokal verankerter, schulzentrierter Bildungslandschaften an fünf Standorten begleitet. Das Forschungsdesign orientiert sich am CIPP-Modell und besteht aus vier Evaluationsbausteinen: Baustein 1 und Baustein 4 beinhalten die Duführung einer quantitativen egozentrierten Netzwerkanalyse, die der Strukturerfassung der Bildungslandschaften dient. Zwischen den quantitativen Elementen werden in Baustein 2 Ziele für die Gestaltung der Netzwerke in Gruppendiskussionen ausgehandelt und in Baustein 3 deren zwischenzeitliches Erreichen in einer Interviewreihe beleuchtet. Die methodische Anlage folgt damit einem Mixed-Methods-Ansatz und integriert partizipative Elemente, indem Netzwerkmitglieder punktuell in Konzeption, Datenerhebung, Auswertung und Interpretation einbezogen werden. Die quantitativen Ergebnisse verdeutlichen eine Weiterentwicklung der Netzwerkstrukturen, insbesondere eine stärkere Verdichtung und Ausweitung der Kooperationen. Qualitative Daten ergänzen diese Befunde und ermöglichen ein vertieftes Verständnis der Kommunikationsprozesse, der Moderation und der gemeinsamen Zielklärung. Die integrative Analyse zeigt Bedingungen, unter denen Stiftungen zur Koordination in Bildungslandschaften beitragen können, ebenso wie Faktoren, die Steuerungsprozesse begrenzen. Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass die Steuerung einer Bildungslandschaft durch nicht-staatliche Akteur*innen vor allem dann gelingt, wenn sie im Rahmen einer systematisierten Co-Governance gemeinsam mit den zentralen staatlichen Akteur*innen erfolgt. (übernommen).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2026/4
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