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Autor/inBaginski, Katja
TitelRessourcenorientierung als Prinzip in der Bildungsarbeit mit unbegleiteten jugendlichen Migranten mit Fluchterfahrungen - Evaluation und Schlussfolgerungen eines Modellprojekts in der Lehramtsausbildung in der Universität Bremen.
Resource orientation as a principle in educational work with unaccompanied young migrants with refugee experiences - Evaluation and conclusions of a model project in teacher training at the University of Bremen.
QuelleBremen: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (2025), 327 S.
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Dissertation, Universität Bremen, 2025.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
DOI10.26092/elib/5074
URNurn:nbn:de:gbv:46-elib234821
SchlagwörterJugend; Dissertation; Einwanderer; Flüchtling; Deutschland
AbstractUnabhängig von ihrem Literalitätsgrad verfügen jugendliche Migrant*innen mit Fluchterfahrungen über Wissensbestände und Kompetenzen, die sie durch formale und non formale Bildung vor dem Erreichen des Aufnahmelandes erworben haben. Im Fokus der Studie stehen Gelingensbedingungen für das didaktische Aufgreifen und das mehrsprachigkeitsorientierte Erweitern dieser Potenziale. Um zu markieren, dass im Fachunterricht der Herkunftsländer bereits Fachkenntnisse angeeignet und kommuniziert wurden, wurde für die Studie der Begriff "Herkunftsunterrichtssprache" konstruiert. Die Studie ist als Aktionsforschungsprojekt im Praxisangebot für Lehramtsstudierende der Universität Bremen "Lehrlernwerkstatt Fach, Sprache, Migration" (LLW) entstanden. Die Autorin hat als pädagogische Leiterin der LLW in einem Ko-Konstruktionsprozess mit studentischen Förderlehrkräften den zweitsprachendidaktischen Ansatz "Ressourcenorientierter Anschlussunterricht für unbegleitete jugendliche Migrant*innen" (RAuM) entwickelt. Mit diesem Ansatz wird das Ziele verfolgt, sowohl Diskursfähigkeit im Regelunterricht durch sprachsensiblen und mehrsprachigkeitsorientierten Fachunterricht zu entwickeln als auch dazu beizutragen, ein fluchtbedingt potenziell erschüttertes Selbstkonzept durch Selbstwirksamkeitserfahrungen im Unterricht sowie die Vermittlung von Kompetenzbewusstheit zu stärken. Der RAuM-Ansatz wurde in einem außerschulischen Modellprojekt von studentischen Förderlehrkräften in der Universität erprobt. Vor Projektstart, während und nach Ende des Projekts wurden empirische Daten erhoben. Das Datenkorpus enthält Interviews mit teilnehmenden Jugendlichen und studentischen Förderlehrkräften, Expert*inneninterviews, vorstrukturierte Fragebögen, Briefe und Protokolle. Die Daten wurden inhaltsanalytisch im Hinblick auf Gelingensbedingungen für den RAuM-Ansatz ausgewertet. (übernommen).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2026/4
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