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Autor/inLawida, Cedric
TitelSprachliches Lernen als fächerübergreifende Querschnittsaufgabe im digitalen Wandel Fallstudienbasierte Beiträge zur Gestaltung von sprachbildendem Unterricht und sprachbildungsbezogener Lehrkräfteprofessionalisierung unter den Vorzeichen der Digitalität.
QuelleKöln: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (2026), 191 S.
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Dissertation, Universität zu Köln, 2026.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
URNurn:nbn:de:hbz:38-804775
SchlagwörterMedienpädagogik; Neue Medien; Lehrerbildung; Computerunterstützter Unterricht; Unterricht; Digitalisierung; Dissertation
AbstractDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung sprachbildenden Unterrichts und sprachbildungsbezogener Lehrkräfteprofessionalisierung im digitalen Wandel. In der Darstellung des didaktischen Diskurses werden Forschungsdesiderate aufgezeigt, mit denen sich sechs Fallstudien auseinandersetzen, die im Rahmen des Promotionsprojekts durchgeführt wurden. Im sprachbildenden Unterricht bietet eine Neuausrichtung des Aufgabenformats des materialgestützten Schreibens das Potenzial, die Ausbildung komplexe digitaler Lese- und Schreibkompetenzen fächerübergreifend zu adressieren, wie eine Erprobung in einer 8. Klasse zeigt. Auf diese Weise lassen sich Lernende darin unterstützen, miteinander verknüpfte digitale Lese- und Schreibprozesse zu bewältigen, die bspw. für Ausbildung und Beruf von Bedeutung sind. In diesem Zusammenhang bestätigt sich die Relevanz der Förderung metakognitiver Kompetenzen von Lernenden, mit denen Anforderungen digitaler Kommunikation selbstreguliert bewältigt werden können. Zudem werden im Zuge zweier weiterer Fallstudien v. a. Potenziale einer partizipativen Mediendidaktik (Mayrberger, 2019) ersichtlich. Mit konstruktivistisch-partizipativen Ansätzen lassen sich Lernende und ihre Erfahrungen aus einer von digitalen Medien geprägten Lebenswelt in die Gestaltung von sprachbildungsbezogenen Lernprozessen, etwa in Bezug auf die Nutzung sozialer Medien zur politischen Partizipation, einbinden und selbstgesteuerte Lernprozesse werden unterstützt. Für die Lehrkräfteprofessionalisierung deuten die Ergebnisse einer Erhebung in der Lehrkräftefortbildung darauf hin, dass digitale Medien bislang überwiegend zur Verbesserung sprachbildenden Unterrichts Bedeutung zukommt. Die Ausbildung von veränderten sprachlichen Kompetenzen im digitalen Wandel spielt eine untergeordnete Rolle. In der Rekonstruktion von zugrundeliegenden Begründungsmustern wird in einer weiteren Studie die Wirkmächtigkeit des Paradigmas der Literalität erkennbar, das sich durch eine Orientierung an einer Buchkultur auszeichnet. Vor diesem Hintergrund gibt eine Längsschnittstudie in der Lehrkräfteausbildung Einblicke dazu, wie ein Lernangebot zu Themen im Schnittfeld von Digitalität und Sprachbildung gestaltet werden kann. Die Erkenntnisse der Studien tragen zur Konkretisierung von Leitlinien für die Gestaltung von sprachbildendem Unterricht und Sprachbildungsprofessionalisierung bei. Diese umfassen eine Ausrichtung von sprachlichen Bildungszielen in allen Unterrichtsfächern im Sinne des Konzepts der Postdigitalität (Steinhoff, 2023b). Auf diese Weise kann die Bedeu- tung von Sprache für digitales Handeln gestärkt werden und bestehende Kompetenzziele werden um digitalitätsbezogene Sprachbildungskompetenzen erweitert, indem sprachliches Handeln in der Digitalität konkret zum Lerngegenstand wird. Ferner können die im Promotionsprojekt gewonnenen Erkenntnisse als Ausgangspunkt für weiterführende Überlegungen und Forschung dienen. In diesem Zusammenhang bestehen Desiderate bspw. in weiteren erprobten und wirksamen Konzepten zur Förderung digitaler sprachlicher Kompetenzen im Kontext einzelner Fächer oder in der Entwicklung geeigneter Diagnostikinstrumente zur Erfassung digitalitätsbezogener Sprachkompetenzen von Lernenden. (übernommen).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2026/4
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