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Autor/inSchmidt, Vanessa
TitelFeedback im virtuellen Labor.
Eine Design-Based Research-Studie für die Entwicklung eines Feedbackmechanismus zur Stärkung der Selbstwirksamkeit beim virtuellen Experimentieren im Geographieunterricht.
QuelleHeidelberg: Pädagogische Hochschule Heidelberg (2026), VII, 196 S.
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Dissertation, Pädagogische Hochschule Heidelberg, 2026.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
DOI10.60497/opus-1768
URNurn:nbn:de:bsz:he76-opus4-17681
SchlagwörterSelbstwirksamkeit; Feedback; Geografieunterricht; Dissertation
AbstractFeedback gilt als essenzieller Bestandteil erfolgreicher Lernprozesse, wird im schulischen Alltag jedoch häufig unsystematisch eingesetzt und aufgrund struktureller Rahmenbedingungen nur eingeschränkt wirksam genutzt. Insbesondere im Geographieunterricht besteht bislang ein deutlicher Mangel an kontextspezifischen Feedbacksystemen, die das experimentelle Arbeiten systematisch unterstützen. Vor diesem Hintergrund verfolgte die vorliegende Dissertation das Ziel, einen technologiegestützten Feedbackmechanismus zu konzipieren, zu implementieren und empirisch zu evaluieren, der die Selbstwirksamkeitserwartung von Schüler:innen beim virtuellen Experimentieren gezielt stärkt. Die Untersuchung orientierte sich am Ansatz des Design-Based Research (DBR). Der Forschungsprozess umfasste eine explorative Phase sowie drei iterative Designzyklen, in denen qualitative und quantitative Methoden miteinander kombiniert wurden. Aufbauend auf den Ergebnissen der explorativen Phase wurden erste Designprinzipien für die Gestaltung des Feedbacksystems formuliert, die in den nachfolgenden Zyklen wiederholt empirisch überprüft, weiterentwickelt und präzisiert wurden. Als Anwendungskontext diente das virtuelle Geco-Lab des Instituts für Geographie und Geokommunikation der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Ergebnisse zeigen eine statistisch hochsignifikante Steigerung der Selbstwirksamkeit beim virtuellen Experimentieren als Folge der entwickelten Intervention. Das implementierte Feedbacksystem wurde von den Lernenden als klar strukturiert, präzise und lernförderlich wahrgenommen. Als besonders wirksam erwies sich die Kombination leistungs- und prozessbezogener Rückmeldungen sowie die Integration eines pädagogischen Agenten, der als neutrale und zugleich wertschätzende Instanz agierte. Aus der systematischen Analyse der drei Designzyklen konnten empirisch fundierte und iterativ validierte Designprinzipien abgeleitet werden, die die Gestaltung technologiegestützter Feedbackmechanismen in virtuellen geographischen Lernumgebungen maßgeblich präzisieren und den zentralen Erkenntnisgewinn der Studie darstellen. Die Dissertation leistet damit sowohl einen theoretischen Beitrag zur Weiterentwicklung der fachdidaktischen Feedbackforschung als auch einen praxisorientierten Beitrag zur Gestaltung digital gestützter Lehr-Lern-Arrangements im Geographieunterricht. (übernommen).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2026/4
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