Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Otto, Christian |
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| Titel | Explizite Studienmotive in der wissenschaftlichen Weiterbildung: Bestimmung, Messung und Analyse ihrer Wirkung auf Studienperformanz. |
| Quelle | Lüneburg: Medien- und Informationszentrum, Leuphana Universität Lüneburg (2026), 532 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2); PDF als Volltext (3); PDF als Volltext (4); PDF als Volltext (5); PDF als Volltext (6) Dissertation, Leuphana-Universität Lüneburg, 2026. |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| DOI | 10.48548/pubdata-3534 |
| URN | urn:nbn:de:gbv:luen4-dspace-20.500.14123/13877-6 |
| Schlagwörter | Motivation; Berufliche Fortbildung; Dissertation; Hochschule; Weiterbildung; Wissenschaftliche Weiterbildung |
| Abstract | Die Dissertation untersucht, wie explizite Studienmotive in der abschlussbezogenen wissenschaftlichen Weiterbildung beschaffen und valide messbar sind sowie - im Zusammenspiel mit Selbstregulation - Dimensionen der Studienperformanz beeinflussen. Grundlage ist ein sequenzielles Mixed-Methods-Programm aus drei Studien: (1) leitfadengestützte Interviews (n = 31) mit Teilnehmenden, Programmverantwortlichen und Experten; (2) eine Fragebogenstudie (n = 234) zur Skalenentwicklung; (3) ein Panel-Längsschnitt (T1-T5) mit T1 n = 637 und T5 n = 68, rekrutiert aus 339 berufsbegleitenden Studiengängen. In Studie 2 wurde die Skala zur Erfassung expliziter Studienmotive in der wissenschaftlichen Weiterbildung (SWW) entwickelt: 19 Items, fünf Subskalen (Lern-, Karriere-, Status-, Gestaltungs-, Selbstverwirklichungsmotiv) mit zufriedenstellenden bis sehr guten Reliabilitäten; eine konfirmatorische Faktorenanalyse (n = 589) bestätigte die Fünf-Faktoren-Struktur. Die Ergebnisse der dritten Studie zeigen: (a) die Motivfaktoren weisen über die Messzeitpunkte hinweg relative Stabilität auf; (b) selbstbestimmte Motive sagen subjektiven Kompetenzerwerb und Studienzufriedenheit positiv vorher, während Effekte auf Noten indirekt über Volition und selbstreguliertes Lernen vermittelt werden; (c) kontrollorientierte Statusmotive sind mit Prokrastination und Abbruchintention assoziiert; (d) Studienzufriedenheit zeigt Rückkopplungen: höhere Zufriedenheit geht mit späteren Zuwächsen in selbstbestimmten Motivlagen einher. Die Arbeit trägt zur Präzisierung der Selbstbestimmungstheorie und des Motivation-Volition-Performanz-Modells für den Kontext wissenschaftlicher Weiterbildung bei, liefert mit der SWW ein valides Diagnostikinstrument und leitet praxisnahe Implikationen für Studiengestaltung, Beratung und volitionale Unterstützung ab. (übernommen). |
| Erfasst von | Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/4 |