Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Stahl-Matena, Ulrike |
|---|---|
| Titel | Der narzisstische Sozialcharakter als treibende Kraft für die Professionalisierung von Lehrkräften. Ein Beitrag zum Nachweis des Mismatch zwischen pädagogischem Erfordernis und pädagogischer Professionalität. |
| Quelle | Siegen: Universitätsbibliothek der Universität Siegen (2026), 259 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2); PDF als Volltext (3) Dissertation, Universität Siegen, 2025. |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| URN | urn:nbn:de:hbz:467-91157 |
| Schlagwörter | Narzissmus; Lehrer; Professionalisierung; Dissertation |
| Abstract | Die zunehmende Belastung von Lehrkräften zeigt sich u.a. in einem hohen Krankenstand und Verzicht auf Einkommen durch Reduktion der Arbeitszeit sowie die umfangreiche Nutzung von Vorruhestandsregelungen. Dass pädagogische Professionalität hier eine schützende Rolle spielen könnte, wurde bisher jedoch selten thematisiert. Die vorliegende Arbeit geht dieser Problematik nach und erforscht, wie pädagogische Professionalität heute aussehen muss, um als Lehrkraft mit aktuellen Herausforderungen bildungsförderlich, adäquat und unter Rücksicht auf die eigene Gesundheit umgehen zu können. Um dies zu leisten, wird zunächst der aktuelle Sozialcharakter analysiert, der sich aufgrund gesellschaftlicher Gegebenheiten als narzisstisch charakterisieren lässt. In der Konsequenz besteht die Möglichkeit, dass entsprechende Prägungen z.B. in Form von attraktiven und weit verbreiteten Narrationen auch an Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden und zu Herausforderungen im schulischen Alltag führen. Der bildungsförderliche Umgang mit diesen bedarf daher einer modernen Form pädagogischer Professionalität, die diese Prämissen berücksichtigt. Die diesbezüglich entwickelte Argumentation wird mit dem Status Quo pädagogischer Professionalität in Form von Fallbeispielen in Beziehung gesetzt, so dass es gelingt, sowohl Ressourcen als auch Entwicklungspotentiale aufzuzeigen. (übernommen). |
| Erfasst von | Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/4 |