Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Wohnhas, Verena |
|---|---|
| Titel | Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften in inklusiven Schulen. Studien zu inklusionsspezifischen Facetten der Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften. |
| Quelle | Bielefeld: Universitätsbibliothek Bielefeld (2026), 113 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2); PDF als Volltext (3); PDF als Volltext (4) Dissertation, Universität Bielefeld, 2026. |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| DOI | 10.4119/unibi/3016683 |
| URN | urn:nbn:de:0070-pub-30166834 |
| Schlagwörter | Inklusive Pädagogik; Zufriedenheit; Schule; Schulentwicklung; Lehrer; Arbeit; Dissertation; Inklusion |
| Abstract | Der Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften kommt eine hohe Bedeutung einerseits für die Lebenszufriedenheit der Lehrkräfte selbst, andererseits für schulische Outcomes zu: Neben Auswirkungen auf Fehlzeiten und Fluktuation wurden Effekte der Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften auf die Unterrichtsqualität und die Lernbedingungen der Schüler:innen empirisch nachgewiesen. Die Förderung der Arbeitszufriedenheit kann daher als zentrale Zielperspektive der Personalentwicklung betrachtet werden. Durch die Umsetzung schulischer Inklusion verändern sich die Arbeitskontexte von Regel schul- und sonderpädagogischen Lehrkräften in verschiedenen Bereichen. Mögliche Auswirkungen dieser neuen Arbeitsbedingungen betreffen u.a. - so die zentrale Annahme der vor liegenden Dissertation - die Arbeitszufriedenheit. Wie im Rahmen eines systematischen Lite raturreviews deutlich wurde, liegen bisher nur wenige empirische Befunde zur Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften in inklusiven Schulen vor, die vorwiegend Teilaspekte untersuchen, ohne diese unter der Perspektive der Personalentwicklung (als Teilaspekt der inklusiven Schulentwicklung) zu bündeln. Daher ist das Ziel der vorliegenden Arbeit, inklusionsspezifische Facetten der Arbeitszufriedenheit von Regelschul- und sonderpädagogischen Lehrkräften in inklusiven Schulen zu untersuchen und in den Gesamtzusammenhang der inklusiven Schulentwicklung zu stellen. Die Teilstudien der kumulativen Dissertation leisten jeweils einen Beitrag zur Beantwortung der übergeordneten Fragestellung «Welche inklusionsspezifischen Anforderungen und Ressourcen stehen mit der Arbeitszufriedenheit der Regelschul- und der sonderpädagogischen Lehrkräfte in inklusiven Schulen im Zusammenhang?». Dafür wurden im Rahmen des Projekts BiFoKi (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) zu zwei Messzeitpunkten von Regelschullehrkräften (Nt1 = 170, Nt2 = 110) und sonderpädagogischen Lehrkräften (Nt1 = 24, Nt2 = 12) der fünften Jahrgänge an 28 inklusiven Gesamt- und Sekundarschulen in Nordrhein-Westfalen erhoben. Im Rahmen der Teilstudien kamen verschiedene statistische Verfahren zum Einsatz, um Zusammenhänge von Teilaspekten der Arbeitszufriedenheit (Zufriedenheit mit der wahrgenommenen Beteiligung an Aufgaben, feste Zeitfenster für die Kooperation in unterschiedlichen Teams, kollektive Selbstwirksamkeitsüberzeugung, individuelle inklusionsbezogene Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Merkmale guter inklusiver Schule) und der allgemeinen Arbeits zufriedenheit zu untersuchen und Gruppenunterschiede zwischen den Regelschul- und den sonderpädagogischen Lehrkräften zu untersuchen. Zusammengenommen zeigen die Ergebnisse der Teilstudien Unterschiede zwischen den untersuchten Lehrkräftegruppen in verschiedenen Facetten der Arbeitszufriedenheit. Gleichzeitig haben die Teilstudien neben inklusionsspezifischen Anforderungen auch inklusionsspezifische Ressourcen aufgezeigt, die von besonderer Relevanz für die weitere empirische Forschung zur Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften in inklusiven Schulen sind sowie gleich zeitig auch eine hohe Bedeutung für die pädagogische Praxis haben. Resümierend können zufriedene Lehrkräfte als Ressource für eine gelingende Umsetzung schulischer Inklusion betrachtet werden, sodass die Förderung der Arbeitszufriedenheit als zentrales Ziel von Schulentwicklung verstanden wird. (übernommen). |
| Erfasst von | Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/4 |