Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Sahaj, Tomasz; Wojtaszyn, Dariusz |
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| Titel | Sportwissenschaft in der Volksrepublik Polen. |
| Quelle | Aus: Reinhart, Kai (Hrsg.); Krüger, Michael Fritz (Hrsg.): 100 Jahre Sportwissenschaft in Deutschland. Studien zur Genese einer akademischen Disziplin. Baden-Baden: Nomos-Verl.-Ges. (2025) S. 205-215
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 3-7560-3010-5; 978-3-7560-3010-1 |
| Schlagwörter | Lehrer; Lehrerausbildung; Geschichte (Histor); Politik; Sozialismus; Staat; Leistungssport; Sportgeschichte; Sportunterricht; Studium; Wissenschaftsentwicklung; Sportwissenschaft; Wissenschaftsdisziplin; Hochschule; Nachkriegsgeschichte; Polen |
| Abstract | Das Ziel des Beitrags ist es, die Entwicklung der Sportwissenschaft in Polen in der Zeit des sogenannten realen Sozialismus in den Jahren 1945-1989 darzustellen. Die Überlegungen konzentrieren sich hauptsächlich auf Ziele und Strukturen, die im Kontext der jeweiligen gesellschaftspolitischen Situation vorgestellt werden. Das Ende des Zweiten Weltkriegs und der Eintritt Polens in den Block der sozialistischen Staaten unter der Führung der Sowjetunion veränderten die Situation der polnischen Sportwissenschaft und passten sie an die vorherrschenden sowjetischen Vorbilder an. Unter dem Einfluss politischer Faktoren kam es dann jeweils zu einer Modifizierung des Sportbildungs- und Sportwissenschaftssystems. Diese Situation führte zur Herausbildung charakteristischer Merkmale, die die polnische Sportwissenschaft und Sportausbildung von der Situation in anderen Ländern, insbesondere in Westeuropa, unterscheiden. Zunächst einmal fand eine der Hauptaufgaben, die Ausbildung der Sportlehrer, isoliert von der Ausbildung der Lehrer anderer Fächer statt. Ein weiteres Element, das die Sportwissenschaft in der VR Polen von Anfang an prägte, waren die staatlichen Erwartungen an den Leistungssport, der Polen im Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft verankern sollte. |
| Erfasst von | Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Bonn |
| Update | 2026/4 |