Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Hummel, Albrecht |
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| Titel | Turnphilologe oder Fachturnlehrer? Eine Auseinandersetzung in Preußen mit weitreichenden Folgen für die Entwicklung der Sportwissenschaft in Deutschland. |
| Quelle | Aus: Reinhart, Kai (Hrsg.); Krüger, Michael Fritz (Hrsg.): 100 Jahre Sportwissenschaft in Deutschland. Studien zur Genese einer akademischen Disziplin. Baden-Baden: Nomos-Verl.-Ges. (2025) S. 39-52
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| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 3-7560-3010-5; 978-3-7560-3010-1 |
| Schlagwörter | Pädagogik; Erziehungswissenschaft; Institutionalisierung; Lehrer; Geschichte (Histor); Sport; Sportgeschichte; Sportunterricht; Turnen; Ausbildung; Wissenschaftsentwicklung; Sportwissenschaft; Studienfach; Wissenschaftsdisziplin; Hochschule; Weimarer Republik; Deutsche Hochschule für Leibesübungen; Deutsches Reich; Preußen |
| Abstract | Im Prozess der Etablierung der Leibesübungen als universitäres Studienfach in den 1920er Jahren wurde ein mehrjähriger Diskurs zur Ausbildung von Turnphilologen mit Hauptfakultas oder von Fach-Turnlehrerin geführt. Die Vertreter der Deutschen Hochschule für Leibesübungen (DHfL), der Preußische Hochschule für Leibesübungen (PrHfL) und der Institute für Leibesübungen (IfL) der Preußischen Universitäten sowie die Verbände der Turnlehrer und Philologen beteiligten sich mit unterschiedlichen Interessen am Diskurs. Durch einen Erlass des Preußischen Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung (MWKV) vom 1. August 1929 wurde die Debatte zugunsten der Ausbildung von Turnphilologen für das höhere Schulwesen mit einer Studien-und Prüfungsordnung abschließend geregelt. Die Dominanz Preußens in der Weimarer Republik hatte Einfluss auf die Gestaltung der Turnlehrerbildung in den anderen Gliedstaaten der Republik. Die fachliche Struktur des universitären Studienfaches Leibesübungen mit seinen theoretischen und praktischen Bestandteilen besaß eine nachhaltige Bedeutung für die Entwicklung der Sportwissenschaft in Deutschland. |
| Erfasst von | Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Bonn |
| Update | 2026/4 |