Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Striewe, Michael |
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| Titel | Generative KI und Prüfungen. Erste Erfahrungen und offene Fragen. |
| Quelle | Aus: Prüfungen digital gestalten. Technische und didaktische Konzepte für die Hochschullehre. Opladen: Budrich (2025) S. 209-218
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-8474-3098-8; 978-3-8474-3233-3 |
| Schlagwörter | Künstliche Intelligenz; Prüfungswesen; Studium; Universität; Wissenschaft; Hochschuldidaktik; Studienverhalten; Hochschule; E-Learning; Virtuelle Hochschule; Studentenschaft; Duisburg; Essen (Stadt) |
| Abstract | Durch die Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 richtete sich plötzlich eine erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit auf den Einsatz sogenannter generativer KI für die Erledigung von Alltagsaufgaben. Zwar gab es auch schon zuvor KI-basierte Werkzeuge, die z. B. Texte übersetzen oder Bilder generieren konnten, doch in der öffentlichen Wahrnehmung erhielten diese Werkzeuge ein deutlich geringeres Echo. Auch in der Hochschule spielten sie kaum eine Rolle und wurden wenig im Hinblick auf ihren Einfluss auf Prüfungen beleuchtet. Der Einfluss und das Potenzial künstlicher Intelligenz auf die Hochschulbildung wurde zwar in der Forschung regelmäßig diskutiert (Zawacki-Richter et al., 2019), der praktische Einfluss neuer Entwicklungen in diesem Bereich schien allerdings zunächst begrenzt zu sein. Die Verfügbarkeit von ChatGPT und wenig später auch einer Vielzahl weiterer, KI-basierter Systeme, insbesondere zur Textproduktion, löste jedoch eine umfangreiche Diskussion mit starken Emotionen zwischen Angst und Euphorie aus (Getto/Valdivia Rojas, 2023) und führte zu einer umfangreichen Debatte über Chancen und Herausforderungen für die Lehre (z. B. Kasneci et al., 2023; Rudolph et al., 2023). Auch an der Universität Duisburg-Essen wurde im Projekt PITCH und darüber hinaus der Einfluss generativer KI auf die Gestaltung universitärer Prüfungen diskutiert. Die folgenden Abschnitte fassen nach einer kurzen technischen Einführung exemplarisch und ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Erfahrungen zusammen, die an der Universität Duisburg-Essen und an anderen Orten zum Einsatz generativer KI im Kontext von universitären Prüfungen gemacht wurden. Abschließend werden daraus Punkte für eine Diskussion und offene Fragen abgeleitet, die erst die zukünftigen Entwicklungen werden beantworten können. Für eine rechtliche Einordnung des Themas wird zudem auf den Beitrag von Henrik Noll verwiesen. (HRK / Abstract übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn |
| Update | 2026/4 |