Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Löffler-Stastka, Henriette |
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| Titel | Medizin - quo vadis? Die Rolle der wissenschaftlichen Weiterbildung für die medizinische Behandlung als Innovationstreiber und Qualitätssicherungsinstrument. |
| Quelle | Aus: Qualität in der wissenschaftlichen und künstlerischen Weiterbildung. Akteur:innen, Organisationen, Gesellschaft. Bielefeld: wbv (2025) S. 195-215
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-7639-7819-9; 978-3-7639-7820-5 |
| Schlagwörter | Gesellschaft; Bildungsplanung; Berufsbezug; Hochschuldidaktik; Aufbaustudium; Hochschule; Weiterbildung; Qualitätssicherung |
| Abstract | Medizinische Behandlung bedeutet Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf Menschen, die bewusste Subjekte mit Erfahrungen sind. Damit wird der Diskurs über natur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsparadigmen notwendig. In der Behandlung wird die Relevanz von (der persönlichen) Geschichte, Kultur, sozialem Umfeld, Beziehungsgefüge sowie der psychischen Ebene im Moment der Verwundbarkeit oft unterschätzt. Die Implementierung der Medical Humanities/Psychotherapie in Weiterbildungscurricula ist herausfordernd. Um Implementierungsstrategien voranzubringen und damit Innovationen umzusetzen, braucht es Forschung und Maßnahmen, die in der wissenschaftlichen Weiterbildung beispielsweise in Form von Qualitätssicherung und Evaluierung bereits Tradition haben. Mit zwölf Expert:innen aus sechs Ländern, die Medical Humanities/Psychothera pie an ihren Universitäten in der Aus- bzw. Weiterbildung eingeführt hatten, wurde eine qualitative Interviewstudie in einem zyklischen Forschungsdesign durchgeführt und das Material nach thematischer Kodierung ausgewertet. Transkulturalität, Kulturgeschichte, Interdisziplinarität und Kollaboration wurden als förderlich für die Implementierung angesehen. Patient:innen-, Stakeholder- und Studierendenbeteiligung wurden als Strategie zum Aufbau von Strukturen genannt. Ein konsequenter erkenntnistheoretischer Diskurs, die klinische Relevanz und Versorgungsethik werden als wichtige Faktoren genannt. Über durchgeführte und laufende Umsetzungsprojekte wird berichtet. Herausragend war die Implementierung einer Reflexions-Lernplattform, die zur nachhaltigen Qualitätssicherung in der wissenschaftlichen Weiterbildung von Ärzt:innen und damit auch in der Patient:innenversorgung führte. (HRK / Abstract übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn |
| Update | 2026/4 |