Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Kenneweg, Cornelia |
|---|---|
| Titel | Threshold Concepts als Reflexionsanlass: Transformation und Variabilität in Lernprozessen wahrnehmen und begleiten. |
| Quelle | Aus: Prüfungen digital gestalten. Technische und didaktische Konzepte für die Hochschullehre. Opladen: Budrich (2025) S. 35-46
PDF als Volltext |
| Sprache | englisch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-8474-3098-8; 978-3-8474-3233-3 |
| Schlagwörter | Künstliche Intelligenz; Linguistik; Wissenschaft; Hochschuldidaktik; Studienverhalten; Studentenschaft |
| Abstract | Im Laufe ihres Studiums begegnen Studierende fachlichen Inhalten und Konzepten, die ihnen neue Perspektiven eröffnen oder für sie neue Zusammenhänge herstellen und so das Potenzial haben, ihr Denken weitreichend zu verändern. Solche Inhalte und Konzepte sind einerseits entscheidend, um Fachkompetenzen überhaupt entwickeln zu können, andererseits aber häufig schwer zu lernen, unter anderem, weil dabei bisherige Überzeugungen überdacht werden müssen oder Vertrautes neu zu betrachten ist. In einführenden Modulen zur Linguistik lernen Studierende beispielsweise, Sprache zum Untersuchungsgegenstand bzw. zum Gegenstand von Analyse und Reflexion zu machen (vgl. Beiträge Milne/Bös/Eismann und Salzmann-Hoang/Schroedler in diesem Band), was für viele eine ungewohnte Perspektive auf etwas eigentlich Vertrautes, nämlich Sprache, ist. In der Biologie ist es wichtig, gut zu verstehen, was genau biologische Variabilität ist, um Phänomene in Teilgebieten wie Genetik oder Evolutionstheorie zu erklären (Batzli et al., 2016; Walck-Shannon et al., 2019). Solche Fachinhalte werden wegen ihres Schwellencharakters im Lernprozess auch als Threshold Concepts bezeichnet. (HRK / Abstract übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn |
| Update | 2026/4 |