Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Jarren, Otfried |
|---|---|
| Titel | Die Digitalisierung ist ein technisch-sozialer Transformationsprozess, der einen grundlegenden institutionellen Wandel auslöst, so auch für Hochschulen. Sie bedürfen für die Leistungserbringung neuer organisationaler Strukturen und einer neuen Governance. |
| Quelle | Aus: Westa, Sina (Hrsg.); u.a.: Zukunft. Hochschulen. Governance. Wien: Passagen (2024) S. 71-78
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| Reihe | Kremser Thesen. 1 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-7092-0614-0; 978-3-7092-5082-2 |
| DOI | 10.5771/9783709250822 |
| Schlagwörter | Künstliche Intelligenz; Medien; Multimedia; Gegenwart; Staat; Wissenschaft; Hochschulreform; Hochschule; Hochschulsystem; Internet; Verwaltung; Datenverarbeitung; Ausland; Österreich |
| Abstract | Aufgrund der Verknüpfung unterschiedlicher technischer Basisinnovationen (Internet, Plattformen, Cloud-Technologie, Künstliche Intelligenz [KI]) und der Folgen des sozialen Wandels konnte sich in kurzer Zeit eine globale sozio-technische Infrastruktur etablieren, die auch für Informations-, Kommunikations- oder Wissensprozesse Folgen hat. Bislang oblag die Konstruktion sozialer Realität (Beschaffung, Auswahl, Bewertung, Beglaubigung und Vermittlung von Wissen) maßgeblich spezifisch dafür etablierten, staatlich beziehungsweise gesellschaftlich beaufsichtigten Institutionen wie Universitäten. Die Aufgabe obliegt Organisationen und professionellen Akteuren, die im Laufe der Zeit gesellschaftliche Anerkennung für ihre Leistungen fanden, ihre Regeln durchsetzten und professionelle Akteure haben ihre Alleinstellungsposition durch digitale Anbieter, Formen der digitalen Mitproduktion sowie der ungefilterten Distribution von Wissen (KI) durch Dritte eingebüßt. Mit der weltweit verfügbaren digitalen Infrastruktur etabliert sich ein globaler Dienstleistungsmarkt. Der Transformationsprozess unter KI-Bedingungen hat für wissenschaftliche Institutionen (Normen, Regeln, professionelle Standards: Wissensproduktion, -bewertung, -prüfung oder -vermittlung) im hohen Maße disruptives Potenzial aufgrund von Konkurrenz- und Substitutionseffekten in Forschung (Daten, Datenanalyse) und Lehre (vgl. dazu übergreifend Brocchi 2024). (HRK / Abstracat übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn |
| Update | 2026/4 |