Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Breetzke, Jonas; Bohndick, Carla |
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| Titel | Wie kann die Wahrnehmung der beruflichen und gesellschaftlichen Relevanz des Studiums gesteigert werden? |
| Quelle | Aus: Breetzke, Jonas (Hrsg.); Bohndick, Carla (Hrsg.): Relevanz, Nutzen und Wert des Studiums. Neue Perspektiven aus Forschung und Praxis. Münster: Waxmann (2024) S. 7-12
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-8309-4844-5; 978-3-8309-9844-0 |
| Schlagwörter | Gesellschaft; Hochschuldidaktik; Studiendauer; Studienerfolg; Hochschule; Wissenschaftlicher Nachwuchs |
| Abstract | In den vergangenen Jahren gewannen die berufliche und gesellschaftliche Relevanz des Studiums an bildungspolitischer Bedeutung und entwickelten sich, nicht zuletzt im Zuge der Bologna-Reform, zu zentralen Leitmotiven deutscher Hochschulen (Breetzke & Bohndick, 2024; Eimer et al., 2019; Schubarth et al., 2014). So wird beispielsweise im Leitbild für Lehre und Lernen der Universität Tübingen (2024) das Ziel formuliert, "dass ihre Studierenden berufs- und gesellschaftsrelevante Kenntnisse und Kompetenzen erwerben" sollen. Ähnlich formuliert es auch die Universität Göttingen (2024): Das Studium soll "die Studierenden zu verantwortlichem Handeln in den Wissenschaften wie in allen Bereichen des kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Lebens [...] befähigen". Gleichzeitig wünschen sich auch Studierende selbst ein beruflich und gesellschaftlich relevantes Studium: Eine deutschlandweite Studierendenbefragung zeigte beispielsweise, dass drei Viertel aller Studierenden den Nutzen ihres Studiums darin sehen, später einen interessanten Beruf zu finden, während knapp die Hälfte zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen möchten (Multrus et al., 2017). Dadurch birgt die Wahrnehmung der beruflichen und gesellschaftlichen Relevanz des Studiums auch ein besonderes motivierendes Potenzial. Denn Jahrzehnte der Forschung zeigen, dass Studienmotivation und Studienerfolg dann besonders hoch sind, wenn Studierende ihrem Studium einen hohen Wert zuschreiben (Breetzke et al., 2023; Eccles et al., 1983; Eccles & Wigfield, 2020). (HRK / Abstract übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn |
| Update | 2026/4 |