Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Bartholomäus, Heike; Wittich, Elke Katharina; Jürgens, Alexandra |
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| Titel | Verhältnis wissenschaftlicher zu beruflicher Weiterbildung. |
| Quelle | Aus: Maschwitz, Annika (Hrsg.); u.a.: Entwicklungsfelder der wissenschaftlichen Weiterbildung in Deutschland. Münster: Waxmann (2025) S. 59-77
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISBN | 978-3-8188-0066-6; 978-3-8188-5066-1 |
| DOI | 10.31244/9783818850661 |
| Schlagwörter | Bildung; Staat; Berufsbezug; Wissenschaft; Aufbaustudium; Akademischer Grad; Bachelor-Studiengang; Master-Studiengang; Weiterbildung; Internationalität; Qualitätssicherung; Technik; Wissenschaftlicher Nachwuchs |
| Abstract | Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels gewinnen innovative Bildungswege, welche die nachschulische berufliche und akademische Bildung miteinander verknüpfen, zunehmend an Bedeutung. Die Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte und die europäischen Bildungsreformen, insbesondere der Bologna- und Kopenhagen-Prozess, fördern die Transparenz und Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Zukünftige Entwicklungen sollten die Vielfalt und Flexibilität der Bildungsangebote stärken, um den Bedürfnissen einer zunehmend heterogenen Zielgruppe gerecht zu werden. Dabei ist die strikte Trennung der Bildungswege nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen wird ein synergetischer Ansatz betont, der die Fachkräftesicherung als gemeinsame Verantwortung von Hochschul- und Berufsbildung definiert und sowohl die Verknüpfung von akademischen und praxisbezogenen Inhalten in spezialisierten Branchen als auch die Entwicklung von Future Skills fördert. Die berufsbezogene Weiterbildung an Hochschulen bietet durch ihren erhöhten Forschungsbezug, ihre Flexibilität und vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten wesentliche Mehrwerte. Trotz ihrer gestiegenen Relevanz ist sie laut Bildungsbericht 2024 auf dem Weiterbildungsmarkt jedoch nach wie vor deutlich unterrepräsentiert (BIBB, 2024). Angesichts ihres Potenzials zur Förderung der Durchlässigkeit zwischen Bildungswegen sowie zur Stärkung der Bildungsgerechtigkeit (Hemkes, 2021) lässt sich ein erheblicher Handlungsbedarf ableiten. In ihrer Schnittstellenfunktion kann wissenschaftliche Weiterbildung den wechselseitigen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fördern und so gezielt Themen in der wissenschaftlichen und beruflichen Weiterbildung setzen. Eine enge Kooperation zwischen Hochschulen, beruflichen Bildungseinrichtungen und Unternehmen ist zukünftig entscheidend, um die gegenseitige Anrechnung und Anerkennung von Kompetenzen umzusetzen und soziale Disparitäten abzubauen. Durch ein abgestimmtes Qualitätsmanagement und unterstützende Zugangs- und Übergangsstrukturen kann die Bildungsteilhabe erhöht und die Fachkräfteentwicklung nachhaltig gesichert werden. (HRK / Abstract übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn |
| Update | 2026/4 |