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InstitutionWissenschaftsrat
TitelWissenschaft in Deutschland - Perspektiven bis 2040.
QuelleKöln: Wissenschaftsrat (2026), 133 S.
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Beigabengrafische Darstellungen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monografie
DOI10.57674/npvj-9804
SchlagwörterGesellschaft; Künstliche Intelligenz; Demokratie; Politik; Staat; Zukunftsforschung; Wissenschaft; Freiheit von Forschung und Lehre; Wissenschaftsrat; Hochschule
AbstractIn Deutschland hat Wissenschaft einen herausragenden Stellenwert. Die weithin wahrnehmbare Wissenschaftsfreiheit beglaubigt Deutschlands politische sowie wissenschaftliche Integrität. Auch deswegen wird von Wissenschaft zu Recht erwartet, dass sie zum gesellschaftlichen Gemeinwohl beiträgt. Der ganzheitliche Beitrag der Wissenschaft zum Gemeinwohl ist für die Resilienz der liberalen Demokratie entscheidend: Wissenschaft soll zu Exzellenz, Wirkung, Integrität, Teilhabe und Ressourcenverantwortung beitragen, denn wir stehen vor globalen Unsicherheiten, wirtschaftlichen Herausforderungen, ökologischen Krisen, demografischen Veränderungen und technologischen Disruptionen. Es müssen nun strategische Weichen gestellt werden, ausgerichtet an einem klaren Zielbild. So wird Deutschland im Jahr 2040 auch angesichts dynamischer Zeiten ein international sichtbarer Wissenschaftsstandort mit Spitzenforschung, personalisierter Bildung und hoher gesellschaftlicher Wirkung sein. Zur Umsetzung formuliert der Wissenschaftsrat eine Agenda mit zehn Handlungsfeldern. - Die Gestaltung des Wissenschaftssystems in Deutschland erfordert eine regelmäßige und vorausschauende Verständigung über die Funktionen, die es in der Gesellschaft wahrnimmt, sowie die an Wissenschaft gerichteten Erwartungen. Dies gilt umso mehr in Zeiten, in denen die gesellschaftlichen Herausforderungen und der daraus resultierende Handlungsbedarf als besonders drängend und existenziell wahrgenommen werden. In der Mitte der 2020er Jahre hat der Wissenschaftsrat einen Horizont bis zum Jahr 2040 gewählt, der es gestattet, unmittelbar anstehende Entscheidungen in einen größeren Kontext einzuordnen und den Blick auf grundsätzliche Richtungsangaben zu lenken. Damit einher geht, dass das vorliegende Papier nicht beanspruchen kann, abschließende Handlungsempfehlungen zu geben. Es bietet einen Rahmen an, innerhalb dessen die verantwortlichen Akteure ihr Handeln in den nächsten Jahren immer wieder reflektieren und veränderten Situationen anpassen müssen. Dazu wird es auch erforderlich sein, sich mit einzelnen Themen vertieft zu beschäftigen. Das vorliegende Papier richtet sich an alle, die sich mit der Rolle von Wissenschaft in der Gesellschaft auseinandersetzen, insbesondere diejenigen, die die Rahmenbedingungen der Wissenschaft gegenwärtig und zukünftig gestalten und reflektieren - sei es in wissenschaftspolitischer oder in wissenschaftsadministrativer Funktion, als Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Karrierephasen oder als interessierte Bürgerinnen oder Bürger. Der Wissenschaftsrat hat das vorliegende Papier in seinen Sitzungen vom 28. bis 30. Januar 2026 in Berlin beraten und verabschiedet. (HRK / Abstract übernommen).
Erfasst vonHochschulrektorenkonferenz, Bonn
Update2026/4
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