Literaturnachweis - Detailanzeige
| Institution | Universität Hamburg / AG Arbeitsunsinn |
|---|---|
| Titel | Arbeitsunsinn im akademischen Mittelbau. |
| Quelle | Aus: Geisler, Lukas (Hrsg.); u.a.: Umkämpfte Universitäten. Organisierte Halbbildung und kritische Wissensproduktion in autoritären Zeiten. Bielefeld: transcript (2026) S. 181-200
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISSN | 2943-4882; 2943-4890 |
| ISBN | 978-3-8376-7816-1; 978-3-8394-1296-1 |
| Schlagwörter | Wettbewerb; Freiheit von Forschung und Lehre; Hochschulfinanzierung; Akademischer Mittelbau; Hochschule; Wissenschaftlicher Nachwuchs |
| Abstract | Wer an der Hochschule arbeitet, kennt sich mit Unsinn gut aus: Der akademische Mittelbau ist mehr damit beschäftigt, Finanzierungsanträge zu schreiben, als zu forschen. Studentische Hilfskräfte (SHKs) können sich nach der Unterschrift ihres Arbeitsvertrages direkt um einen neuen bemühen. Studienbüros sind damit beschäftigt, Lehre in das Korsett der Credit-Points zu pressen. Und Verwaltungsangestellte müssen das Elend der kaputtgesparten Universitäten verwalten. Verpackt werden diese Zustände durch eine PR-Sprache aus der Start-Up-Economy. Dabei ist mit der Universität als einer Institution, die mit Bildung und Forschung einen als sinnvoll anerkannten Auftrag hat, die Erwartung von gesellschaftlich relevanter, innovativer und kreativer Arbeit verbunden. Viele Beschäftigte an den Universitäten klagen jedoch darüber, dass sie nicht wegen, sondern trotz des Wissenschafts- und Hochschulsystems sinnvoll forschen und lehren können. (HRK Abstract übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn |
| Update | 2026/4 |