Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Hasselbusch, Andrea; Baumgarten, Astrid |
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| Titel | Partizipation im Lebensalltag für Kinder mit Autismus ermöglichen. Teil 2: "Storytelling" und andere visuelle Kommunikationsansätze als ergotherapeutische Coachinginstrumente für Kinder mit autistischen Spektrumsstörungen (ASD). Gefälligkeitsübersetzung: Including children with autism in everyday life: Part 2: Storytelling and other visual communication approaches as coaching instruments in occupational therapy for children with autism spectrum disorders. |
| Quelle | In: Ergotherapie & Rehabilitation, 51 (2014) 1, S. 14-18
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0942-8623 |
| Schlagwörter | Autismus; Entwicklungsstörung; Erzählung; Coaching; Beschäftigungstherapie; Unterstützte Kommunikation |
| Abstract | Vorgestellt wird der zweite Teil des Beitrags zur Partizipation im Lebensalltag für Kinder mit Autismus (Teil 1 in Ergotherapie und Rehabilitation 2013, 51 (12), 11-13), der das "Storytelling" und andere visuelle Kommunikationsansätze für Kinder mit autistischen Spektrumsstörungen (ASD) thematisiert. Zunächst wird darauf hingewiesen, dass das angeführte Coaching sich durch "Storytelling" insbesondere an Autisten mit Problemen der rezeptiven Sprachverarbeitung richtet. Dabei wird die visuell-perzeptive Kompetenz genutzt, um das autistische Kind partnerschaftlich in das Coaching einzubeziehen. Daran anschließend werden die beiden visuellen Kommunikationsansätze "Social Stories" und "Sensory Stories" skizziert. Es wird deutlich, dass es sich bei Social Stories um individualisierte und kontextspezifische Lerngeschichten handelt, die dem autistischen Kind dabei helfen, problematische und häufig belastende Alltagssituationen besser zu bewältigen. Gemeinsames Ziel der Social Stories ist demnach, Informationen auf eine bedeutsame, respektvolle, positive und versichernde Art zu vermitteln. Im Gegensatz dazu werden Sensory Stories dann genutzt, wenn autistische Kinder Einschränkungen durch sensorische Modulationsstörungen erleben. Sensory Stories nennen sensorische Strategien, die eine beruhigende und regulierende Wirkung für das Kind in einer für ihn problematischen Situation haben. Abschließend wird beispielhaft auf die visuellen Strategien PECS (Picture Exchange Community System), Stunden- oder Tagespläne und "Choice-Boards" hingewiesen, die situativ die Kommunikation in der problematischen Alltagssituation unterstützen können. (ZPID). |
| Erfasst von | Leibniz-Institut für Psychologie, Trier |
| Update | 2026/3 |