Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Schröder, Martin; Unterberg, Anika; Pérez, Tania; Di Gallo, Alain; Schmid, Marc |
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| Titel | Der Zusammenhang von elterlichem Stress, Bindungsproblemen und psychischer Belastung von Pflegekindern. Gefälligkeitsübersetzung: The relationship between parental stress, attachment issues, and mental strain of foster children. |
| Quelle | In: Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe, 28 (2014) 1, S. 11-13 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1613-1460 |
| Schlagwörter | Erziehung; Eltern; Kind-Eltern-Beziehung; Stress; Pflegeeltern; Pflegefamilie; Pflegekind; Bindungslosigkeit; Merkmal; Versorgung |
| Abstract | Vorgestellt werden Zusammenhänge von elterlichem Stress, Bindungsproblemen und psychischer Belastung von Pflegeeltern. Es wird dargestellt, dass Pflegekinder bereits in ihrer Ursprungsfamilie häufig biologischen und psychosozialen Risikofaktoren ausgesetzt gewesen sind und daher als Hochrisikogruppe für die Entwicklung von psychischen Störungen und Bindungsproblemen gelten. Auch die Pflegeeltern werden mit hohen Herausforderungen konfrontiert, die Balance zwischen einem möglichst tragfähigen pädagogischen Setting und einer möglichst normalen Familie zu finden. Datenauswertungen einer Fragebogenstudie mit 165 Pflegekindern und ihren Pflegeeltern liefern Hinweise darauf, dass 53 Prozent der Pflegekinder einen Wert bezüglich der Bindungsauffälligkeit aufweisen. Darüber hinaus stützen die Ergebnisse die theoretischen Überlegungen, dass die Erziehung von Pflegekinder mit psychischen Auffälligkeiten und Bindungsproblemen erhöhte Anforderungen an die Pflegeeltern stellen und von diesen stressreicher erlebt werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass für die gesamte pflegekindliche Belastung eine fortlaufende Unterstützung der Pflegeeltern von wesentlicher Bedeutung ist. Dadurch kann demzufolge nicht nur das Kompetenzerleben der Eltern gestärkt, sondern auch die Bindungsproblematik der Pflegekinder minimiert werden, was sich wiederum positiv auf die Entwicklung der Pflegekinder und das pflegefamiliäre Zusammenleben auswirken kann. Abschließend werden verschiedene Interventionsprogramme zu präventiven Förderung positiver Bindungserfahrungen benannt. (ZPID). |
| Erfasst von | Leibniz-Institut für Psychologie, Trier |
| Update | 2023/1 |