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Autor/inGetto, Barbara
TitelAnreize für E-Learning. Eine Untersuchung zur nachhaltigen Verankerung von Lerninnovationen an Hochschulen.
Gefälligkeitsübersetzung: Incentives for e-learning. A study to sustainably anchor learning innovations at universities.
QuelleGlückstadt: Verlag Werner Hülsbusch (2014), 204 S.Verfügbarkeit 
Dissertation, Univ., 2013.
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN978-3-86488-052-0
SchlagwörterExtrinsische Motivation; Intrinsische Motivation; Motivation; Unterweisung; Elektronische Kommunikation; Unterrichtsmedien; Computerunterstütztes Verfahren; Hochschullehrer; Hochschule; E-Learning
AbstractZiel der Studie ist es, Gestaltungshinweise für die Entwicklung von Anreizmaßnahmen für hochschulübergreifendes E-Learning zu gewinnen. Dafür wird zunächst ein theoretisches Vorverständnis über Strategien zur Implementierung von E-Learing an Hochschulen, zu den organisationalen Spezifika der Hochschule sowie motivationspsychologischen Grundlagen entwickelt. Darauf aufbauend werden zwei Thesen generiert. Zum einen wird postuliert, dass Hochschullehrende ein spezifisches Selbstbild haben, in dem sie sich als autonome Individuen mit einer tätigkeitszentrierten, intrinsischen Motivlage sehen. Zum anderen wird davon ausgegangen, dass als Reaktion auf die entstehende Dissonanz von Selbstbild und Fremdbestimmung durch extrinsische Anreize verschiedene Reaktionsmuster auftreten. Zur Untersuchung der Forschungsfragen werden zwölf leitfadengestützte Interviews mit Lehrenden geführt, die E-Learning in hochschulübergreifenden Lehrveranstaltungen eingesetzt haben. Sie werden zu ihrer Motivation sowie potenziellen Anreizen und Hemmnissen für E-Learning befragt. Die Interviews werden qualitativ ausgewertet. Die Analyse der Ergebnisse zeigt, dass sich die erste These bestätigen lässt. Lehrende schreiben sich selbst eine Motivlage zu, die intrinsisch und tätigkeitszentriert ist. Ihr wichtigster motivationaler Antrieb ist die Freude an innovativen Tätigkeiten. Die Entscheidung, sich an den Verfahren zu beteiligen, wird als selbstbestimmt empfunden. Bezüglich These zwei lässt sich lediglich oppositionelles Verhalten zur Auflösung der Dissonanz feststellen. Andere Reaktionsmuster werden nicht sichtbar. Die befragten Hochschullehrenden scheinen Dissonanz induzierende Situationen für sich aufzulösen, indem sie Internalisierungsstrategien entwickeln, die es ihnen ermöglichen, das eigene oben beschriebene Selbstbild mit der Beteiligung an extrinsischen Anreiz-Verfahren zu harmonisieren. Dies erfolgt über eine taktische oder eine integrierende Internalisierung externer Ziele bzw. über eine Mischform beider Strategien. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2026/3
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