Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Vobbe, Frederic |
|---|---|
| Titel | Notwendige Differenzierungen im Umgang mit Bullying und sexualisierter Peergewalt. Gefälligkeitsübersetzung: Necessary distinctions in dealing with bullying and sexual peer violence. |
| Quelle | In: Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, 17 (2014) 2, S. 194-207Infoseite zur Zeitschrift |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1436-9850 |
| Schlagwörter | Peer-Beziehungen; Gewalt; Schule; Beratung; Mobbing; Sexualisierung; Sexueller Missbrauch; Fachkraft; Intervention; Prävention; Gruppe (Soz); Täter |
| Abstract | Sexuelle Übergriffe durch Jugendliche finden in Methodenleitfäden, die PädagogInnen hilfreiche Anleitungen zur Intervention bei Bullying (Mobbing) bieten, nur wenig Berücksichtigung. Aber es gibt Vergleichbares, Überschneidungen und Verwechslungsgefahren in Bezug auf die Gewaltdynamiken. Entlang ausgewählter Aspekte an der Schnittstelle zwischen Mobbing und sexualisierter Peergewalt wird aufgezeigt, welche Prinzipien eines pädagogischen Umgangs mit Mobbing in Fällen sexueller Übergriffe an ihre Grenzen stoßen. Eine rehabilitierende Arbeit an der Gruppennorm ist beispielsweise dem Schutz von Opfern bei in Jugendgruppen verübter sexualisierter Gewalt nach zu ordnen. Opfern, Zeugen und jugendlichen Tätern sind spezialisierte Hilfen zu vermitteln. Dabei kann nicht auf eine Analyse der Gewalthandlungen und der daraus resultierenden Belastungen durch spezialisierte, externe Fachkräfte verzichtet werden. Die Einbettung in ein institutionelles Schutzkonzept (Mehrebenenansatz) sichert die Qualität pädagogischer Interventionen bei Mobbing, sofern das Konzept opfergerechte Verfahrenswege klärt, die bei der Vermutung sexualisierter Peergewalt Vorrang haben. (ZPID). |
| Erfasst von | Leibniz-Institut für Psychologie, Trier |
| Update | 2026/3 |