Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Lengning, Anke; Winkelmann, Susanne |
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| Titel | Kriterien für eine (gelingende) Rückführung aus der Fremdplatzierung und der Prozess der Rückführung. Gefälligkeitsübersetzung: Criteria of a (successful) return of children to their families of origin after foster care or residential care. |
| Quelle | In: Praxis der Rechtspsychologie, 24 (2014) 2, S. 407-426 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0939-9062 |
| Schlagwörter | Psychischer Stress; Herkunftsfamilie; Kind-Eltern-Beziehung; Lebensereignis; Entlassung; Jugendhilfe; Pflegefamilie; Versorgung |
| Abstract | Thema des Beitrags ist das Ende der Fremdplatzierung, der Prozess der Rückführung von Kindern in ihre Herkunftsfamilie. Ausgangspunkt sind Befunde, denen zufolge eine Rückführung gleichfalls ein kritisches Lebensereignis ist, das mit spezifischen Belastungen verbunden sein kann. Misslingende Rückführungen haben auf allen Ebenen, bei Fachkräften, Herkunftseltern, Pflegeeltern, Heimeinrichtungen und vor allem den betroffenen Kindern, ganz erhebliche negative Folgen. Daher wird die Frage aufgeworfen, was gesicherte Merkmale positiver, gelingender Rückführungen sind. Geprüft wird, welche empirischen Evidenzen für die Gestaltung von Rückführungsprozessen vorliegen, die Professionellen eine hinreichende Basis für rationale, analytische, evidenzgestützte strukturierte Entscheidungsprozesse bieten könnten. Der deutsche Forschungsstand erweist sich diesbezüglich als unzureichend. Auf internationaler Ebene finden sich aber elaboriertere Forschungsarbeiten. Darüber lassen sich Faktoren identifizieren, die sich mit Blick auf unterschiedliche Erfolgskriterien (Nachhaltigkeit der Rückführung; keine erneute Kindeswohlgefährdung nach Rückführung; positive psychische Entwicklung nach Rückführung) als prädiktiv erwiesen haben. Darauf aufbauende diagnostische Instrumente, welche eine Erfolgs- oder Misserfolgsprognose in strukturierter Form zulassen würden, fehlen für Deutschland bislang jedoch weitgehend. (ZPID). |
| Erfasst von | Leibniz-Institut für Psychologie, Trier |
| Update | 2026/3 |