Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Tanner Merlo, Sabine |
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| Titel | Kognitiv-motivationale Einstellungen von Schulkindern mit (schul)psychologisch diagnostizierter und entsprechend etikettierter Hochbegabung. Gefälligkeitsübersetzung: Cognitive and motivational attitudes of students with diagnosed giftedness. |
| Quelle | In: Psychologie & Erziehung, 41 (2015) 1, S. 46-49Infoseite zur Zeitschrift |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1660-1726 |
| Schlagwörter | Einstellung (Psychologie); Selbstkonzept; Zufriedenheit; Soziale Integration; Lehrer; Schulleistung; Leistungsmotivation; Hoch Begabter |
| Abstract | Kognitiv-motivationale Einstellungen von Schülern mit diagnostizierter Hochbegabung werden in einer empirischen Studie analysiert. Die Untersuchung umfasste 172 Klassen des dritten bis sechsten Schuljahres, in denen 232 Schulkinder ein Hochbegabungslabel aufwiesen. Mit einem Fragebogen wurden kognitiv-motivationale Einstellungen, Schulzufriedenheit und soziale Integration im Klassenverband erhoben. Zur Bestimmung des Leistungsverhaltens wurden Schulnoten und Lehrerurteile herangezogen. Als Vergleichsgruppe für die Hochbegabten wurden aus ihren Klassen 95 besonders leistungsstarke Schüler ausgewählt. Für die Einstellungen konnten zwischen Hochbegabten mit guten Leistungen und der Kontrollgruppe mit Ausnahme einer höheren Aufgabenorientierung bei Hochbegabten keine Unterschiede festgestellt werden. Bei gleicher sozialer Eingebundenheit gaben Hochbegabte eine geringere Schulzufriedenheit an. Für Hochbegabte mit minderleistendem Verhalten wurden deutlich verminderte Selbsteinschätzungen der Fähigkeiten, eine geringere Aufgabenorientierung, eine höhere Ichorientierung und eine subjektiv schlechtere Integration in die Klasse festgestellt. Aus den Ergebnissen werden Folgerungen für die schulpsychologische Praxis abgeleitet. (ZPID). |
| Erfasst von | Leibniz-Institut für Psychologie, Trier |
| Update | 2026/3 |