Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Fondel, Eva; Lischetzke, Tanja; Weis, Susanne; Gollwitzer, Mario |
|---|---|
| Titel | Zur Validität von studentischen Lehrveranstaltungsevaluationen. Messinvarianz über Veranstaltungsarten, Konsistenz von Urteilen und Erklärung ihrer Heterogenität. Gefälligkeitsübersetzung: The validity of college students' course evaluations. Measurement invariance across course types, consistency of ratings, and explanation of their heterogeneity. |
| Quelle | In: Diagnostica, 61 (2015) 3, S. 124-135
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0012-1924; 2190-622X |
| DOI | 10.1026/0012-1924/a000141 |
| Schlagwörter | Bildungsqualität; Eigenschaft; Empathie; Testkritik; Lehrer; Interesse; Evaluation; Testvalidität; Validität; Hochschulausbildung; Hochschullehrer; Lehrveranstaltung; Bachelor-Studiengang; Hochschule; Bewertung; Effizienz; Student |
| Abstract | Untersucht wurden verschiedene Aspekte der Validität von studentischen Lehrveranstaltungsevaluationen (LVE). Anhand einer adaptierten Version des "Trierer Inventars zur Lehrevaluation" (TRIL) wurden sowohl die faktorielle Validität und die Messinvarianzüber Veranstaltungsarten hinweg als auch die Beurteilerübereinstimmung unter Studierenden (Konsistenz versus Methodenspezifität. Hierzu wurden konfirmatorische Faktorenanalysen unter Berücksichtigung der Multilevel-Struktur der Daten modelliert. Außerdem wurde die Heterogenität der Urteile innerhalb von Veranstaltungen durch Studierendenvariablen (Interesse am Thema, Sympathie für die Lehrperson, wahrgenommene Schwierigkeit der Inhalte) erklärt. In einer Stichprobe von 1823 Studierendenurteilen, geschachtelt in 101 Veranstaltungen, wurde die angenommene Struktur der Items bestät; die Items waren strikt messinvariant über (51) Vorlesungen und (50) Seminare/Übungen hinweg. Die Konsistenz der Studierendenurteile fiel moderat aus. Etwa 50 % der Variabilität innerhalb von Veranstaltungen ließen sich durch die Studierendenvariablen erklären. Hinweise auf die diskriminante Validiät der Lehrqualitätsdimensionen ergaben sich durch differentielle Vorhersagebeiträge. Elektronische Supplemente liegen vor unter http://dx.doi.org/10.1026/0012-1924/a000141 (Itemwortlaut der 16 TRIL-Items, Model-Fit der Multigruppen-CFA-Modelle, Varianzen und Korelationen der latenten Variablen im ML-CFA-MTMM-Modell). (ZPID). |
| Erfasst von | Leibniz-Institut für Psychologie, Trier |
| Update | 2026/3 |