Literaturnachweis - Detailanzeige
| Titel | Volle Rechte, keine Abstriche! Übergangslösungen sind keine Lösungen. Zur Lage von jungen Geflüchteten in der Jugendhilfe. |
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| Quelle | In: Thema Jugend, (2025) 3-4, S. 4-8Infoseite zur Zeitschrift |
| Beigaben | Anmerkungen |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0935-8935 |
| Schlagwörter | Planung; Beratung; Kommunalverwaltung; Jugendhilfe; Fremdplatzierung; Hilfe; Flüchtling; Junger Erwachsener; Minderjähriger; Unbegleiteter minderjähriger Flüchtling |
| Abstract | Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe (BNO) e.V. positioniert sich zur Situation junger Geflüchteter in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Erfahrungen der Ombudsstellen des BNO zeigen, dass bezüglich junger Menschen mit Fluchterfahrung trotz bestehender Rechte strukturelle Benachteiligungen bestehen. Dies betrifft insbesondere die Themen "Erstaufnahme", "Vormundschaft", "Altersfeststellungen", "Hilfen für junge Volljährige", "Wunsch- und Wahlrecht" und die Anerkennung individueller Jugendhilfebedarfe. Standardabsenkungen in Form von Erlassen einiger Bundesländer und sog. Not- bzw. Übergangslösungen verstärken dies und vergrößern strukturelle Gefährdungen. Auch mit Blick auf die schwierige Situation vieler Kommunen, vor allem aber mit Blick auf die betroffenen Menschen, fordert das BNO bedarfsorientierte Konzepte und Handlungsansätze, die unter den Voraussetzungen von Migration die Verwirklichung der universellen Menschen- und Kinderrechte sowie des Jugendhilferechts zum Ausgangspunkt und zum Ziel haben. |
| Erfasst von | Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin |
| Update | 2026/3 |