Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Kirchner, Michael |
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| Titel | "Genossenschaftsdenken" bei Janusz Korczak. |
| Quelle | In: Widersprüche : Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, 37 (2017) 146, S. 117-130
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| Beigaben | Anmerkungen; Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0721-8834 |
| Schlagwörter | Bildung; Erziehung; Geschichte (Histor); Partizipation; Politik; Heimerziehung; Genossenschaft; Korczak, Janusz |
| Abstract | Zu den Desideraten innerhalb der Rezeption des jüdisch-polnischen Schriftstellers, Kinderarztes und Pädagogen Janusz Korczak (1878-1942) gehört fraglos sein Denken und Handeln als Sozial-Reformer. Von besonderem Interesse sind hierbei Korczaks eigensinnige Verknüpfungen von Gesellschaftsreformen mit Erziehungsreformen, die nicht zuletzt auf einer radikal "anderen" Positionierung des Kindes in der Gesellschaft basieren. Für Korczak ist das Kind vom Beginn seines Lebens an ein gleichwertiger Mit-Mensch, ein gleichberechtigter Akteur im sozialen Leben und ein aktiver Produzent des Sozialen. Im Folgenden sollen die Konsequenzen aus diesem Postulat für das Zusammenleben in Korczaks Waisenhäusern (Dom Sierot und Nasz Dom) untersucht werden. Es soll gezeigt werden, dass Korczak mit Fug und Recht als ein Vorläufer der "Kritischen Theorie des Sozialen" bezeichnet werden darf, als jemand, der sich zeitlebens mit der wechselseitigen Verflochtenheit einer Pädagogik des Sozialen und einer Politik des Sozialen auseinandergesetzt hat. |
| Erfasst von | Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin |
| Update | 2026/3 |