Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Blatt, Konstanze; Andorfer, Veronika |
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| Titel | Patientenerfahrung als Schlüssel zur patientenzentrierten Versorgung. |
| Quelle | In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, 69 (2026) 2, S. 127-133
PDF als Volltext |
| Beigaben | Literaturangaben; Tabellen |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1437-1588 |
| DOI | 10.1007/s00103-025-04169-4 |
| Schlagwörter | Angst; Emotion; Kommunikation; Vertrauen; Medizinische Versorgung; Befragung; Erfahrung; Qualität; Sicherheit; Patient; Information |
| Abstract | Bei einer patientenzentrierten Versorgung werden die medizinischen Leistungen sowohl an klinischen Standards als auch an den Bedarfen und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausgerichtet. Die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen zielt darauf ab, dies zu gewährleisten. Befragungen nehmen eine zentrale Rolle ein, wenn es darum geht, die Erfahrungen von Patientinnen und Patienten zu erfassen, abzubilden und zu verstehen und so eine patientenzentrierte Versorgung zu ermöglichen. Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) entwickelt im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) seit 2016 Patientenbefragungen als ein Element der externen medizinischen Qualitätssicherung. Bei der Entwicklung von Patientenbefragungen für 7 diagnose-/indikationsspezifische Qualitätssicherungsverfahren lassen sich folgende übergreifende Kernthemen identifizieren: Kommunikation und Interaktion (Umgang mit Patientinnen und Patienten), Entscheidungsbeteiligung und Patientenpräferenzen, Kontinuität der Versorgung und Nachsorge, Information und Aufklärung, patientenberichtete Sicherheit und Behandlungsergebnis. Weiterhin hat das IQTIG in seinen Befragungen das Konzept des Shared Decision Making (SDM) als zentrales Element einer patientenzentrierten Versorgung in den Fragebögen verankert. Zur Operationalisierung der Qualitätsanforderungen verfolgt das IQTIG einen faktenorientierten Befragungsansatz und setzt Patient Reported Experience Measures (PREMs) und Patient Reported Outcome Measures (PROMs) ein. Die Auswertung dieser Daten liefert wichtige Hinweise auf Versorgungsdefizite und Verbesserungspotenziale, insbesondere für die Krankenhäuser und Arztpraxen, und fördert die Transparenz im Gesundheitswesen. |
| Erfasst von | Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin |
| Update | 2026/3 |