Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Böttger, Tobias; Zierer, Klaus |
|---|---|
| Titel | Smartphone-Nutzung und schulische Verbote. Auswirkungen, Diagnostik und Präventionsansätze. |
| Quelle | In: Verhaltenstherapie mit Kindern & Jugendlichen, 21 (2025) 2, S. 86-95 |
| Beigaben | Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1861-1923 |
| Schlagwörter | Pädagogik; Psychische Folge; Digitale Medien; Medien; Kind; Schule; Psychische Gesundheit; Verbot; Forschung; Konsum; Prävention; Mobiltelefon; Jugendlicher |
| Abstract | Der Alltag von Kindern und Jugendlichen wird zunehmend durch die Verwendung von Smartphones geprägt. Daraus ergeben sich Chancen, aber auch erhebliche Risiken. Problematische Nutzungsformen mit suchtähnlichen Aspekten können mit Depression, Angsterleben und Schlafstörungen assoziiert sein. Schulen spielen diesbezüglich eine zentrale gesundheitspräventive Rolle: Weltweit werden Smartphone-Verbote diskutiert, die der Förderung von Aufmerksamkeit, Lernleistung und sozialem Klima dienen sollen. Einzelne Studien deuten auf positive Effekte, insbesondere für leistungsschwächere Schüler*innen. Insgesamt zeigt sich jedoch eine heterogene Befundlage. Eine Verknüpfung schulischer Restriktionen, Medienbildung, Elternarbeit sowie funktionierender und strukturierter Kooperationswege zwischen Schule, Schulpsychologie und Kinder- und Jugendpsychotherapie sind Voraussetzungen für die Wirksamkeit von Smartphone-Verboten. Außerdem existieren bereits Instrumente zur Erfassung von Smartphone- und Social-Media-Abhängigkeit, die regelmäßig eingesetzt werden sollten. So kann schulische Prävention zu einem wichtigen Bestandteil einer integrierten Versorgungsstrategie für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen werden. |
| Erfasst von | Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin |
| Update | 2026/3 |