Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Bilgi, Oktay |
|---|---|
| Titel | Kulturen der Lebendigkeit in Kitas. Ethische und ökologische Aspekte des Lernens in Multispezies-Beziehungen. |
| Quelle | In: Soziale Passagen, 16 (2024) 1, S. 47-62
PDF als Volltext |
| Beigaben | Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1867-0180; 1867-0199 |
| DOI | 10.1007/s12592-024-00499-3 |
| Schlagwörter | Bildung; Wissen; Kindheit; Kindertagesstätte; Tier; Klima; Mensch-Umwelt-Beziehung; Ethik; Forschung |
| Abstract | Folgt man einschlägigen Diagnosen, ist das Aufwachsen junger Kinder vermehrt sozial-ökologischen Folgen der Klimakrise unterworfen. Die Erforschung der mit dieser Diagnose einhergehenden Transformationsbestrebungen in Handlungsfeldern der frühen Kindheit hat bislang den Schwerpunkt auf programmatische Aspekte der Wirksamkeit von Maßnahmen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen orientiert an den 17 SDGs gelegt. Für eine kindheitstheoretische Auseinandersetzung mit diesen sozialen, kulturellen, ethischen und ökologischen Herausforderungen der Klimakrise bieten internationale Forschungsarbeiten im Kontext des Posthumanismus bzw. Neomaterialismus und der Critical Phenomenology erste Anhaltspunkte. Anhand ausgewählter ethnografischer Forschungsergebnisse geht der Beitrag der Frage nach, welche Wahrnehmungen, welches Wissen und welche ethischen Relationen sich durch vielfältige Mensch-Tier-Beziehungen in der Kita herausbilden. Am Beispiel einer Geschichte der Kind-Huhn-Begegnungen wird untersucht, wie durch die Erfahrung von Tod und Trauer sowie von Freude, Genuss und Verbundenheit Kulturen der Lebendigkeit entstehen, die Möglichkeiten eines Lernens miteinander zu leben eröffnen. |
| Erfasst von | Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin |
| Update | 2026/3 |