Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Düker, Jan; Humme, Mark |
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| Titel | Fluchtlinien sozialpädagogischer Theorien. Eine Re- und Dekonstruktion aus einer diskursanalytischen Perspektive. |
| Quelle | In: Soziale Passagen, 16 (2024) 2, S. 451-455
PDF als Volltext |
| Beigaben | Anmerkungen; Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1867-0180; 1867-0199 |
| DOI | 10.1007/s12592-024-00510-x |
| Schlagwörter | Empirische Untersuchung; Sozialwissenschaften; Sozialpädagogik; Analyse; Diskurs; Praxis; Rekonstruktion; Theorie |
| Abstract | Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt "Fluchtlinien sozialpädagogischer Theorien - eine Re- und Dekonstruktion aus einer diskursanalytischen Perspektive" untersucht disziplinäre Theoriebildung in einer systematisch-empirischen Perspektive. Ziel des Projekts ist es, den sozialpädagogischen Theoriediskurs seit der sozialwissenschaftlichen Wende bis in die Gegenwart aus einer diskursanalytischen Perspektive zu re- und dekonstruieren. Dabei wird analysiert, welche Art von (hegemonialem) symbolischem Wissensraum durch sozialpädagogische Theorien erzeugt wird und wie dieser gleichzeitig durch vielfältige Bezüge aktualisiert und transformiert wird. Dadurch sollen die Entstehungs- und Differenzierungsprozesse der sozialpädagogischen Theoriebildung in einer historischen Perspektive empirisch sichtbar gemacht werden. Damit steht das Forschungsvorhaben vor der Herausforderung, die Vielfalt der (symbolischen) Kontexte sozialpädagogischer Theorien zu berücksichtigen und gleichzeitig zu untersuchen, wie Texte über einzelne Kontexte hinauswirken. Um die Heterogenität im sozialpädagogischen Theoriediskurs zu beleuchten, setzt das Projekt auf zwei unterschiedliche, aber sich ergänzende methodologische Ansätze: die Hegemonieanalyse nach Nonhoff und die äußerungslinguistische Diskursanalyse nach Angermüller. Die Hegemonieanalyse fokussiert darauf, wie (symbolische) Elemente innerhalb des Diskurses positioniert werden und zielt darauf ab, die Struktur des diskursiven Raumes zu rekonstruieren. Im Gegensatz dazu wird mit der äußerungslinguistischen Diskursanalyse die Mikroebene in den Blick genommen, um zu verfolgen, wie hegemonialer Sinn im Diskurs auseinanderfällt. |
| Erfasst von | Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin |
| Update | 2026/3 |