Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Kenel, Philipp |
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| Titel | Keine soziale Gerechtigkeit ohne ökonomische Perspektiven: Ein kritisch-konstruktiver Beitrag zur Positionierung der SAGE-Wissenschaften. |
| Quelle | Aus: Akademisieren, professionalisieren, transformieren. SAGE-Hochschulen im Strukturwandel am Beispiel der Alice Salomon Hochschule Berlin. Opladen: Barbara Budrich (2025) S. 209-229
PDF als Volltext |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| Schlagwörter | Pädagogik; Prüfungsordnung; Gesundheitswesen; Fachhochschule; Wissenschaft; Pflegewissenschaft; Akademiker; Bedarf |
| Abstract | Der Beitrag beleuchtet die Rolle ökonomischer Perspektiven für die SAGE-Wissenschaften (Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Erziehung und Bildung) mit besonderem Fokus auf die Soziale Arbeit. Ausgangspunkt ist die These, dass soziale Gerechtigkeit ohne Berücksichtigung ökonomischer Rahmenbedingungen nicht realisierbar ist. In Auseinandersetzung mit der verbreiteten Skepsis gegenüber ökonomischen Zugängen wird argumentiert, dass diese meist auf einem verkürzten Verständnis von "Ökonomik" im Sinne der neoklassischen Schule beruht. Dem werden die Vielfalt pluraler und kritischer ökonomischer Denkansätze sowie die Praxisfelder der Sozialen und Solidarischen Ökonomie gegenübergestellt. Der Beitrag plädiert für eine stärkere Integration (sozial)ökonomischer Perspektiven in Forschung und Lehre der SAGE-Wissenschaften. Denn gesellschaftliche Transformation und strukturelle Veränderung erfordern eine Auseinandersetzung mit ökonomischen Verhältnissen. Wenn Hochschulen aktive Akteurinnen der sozial-ökologischen Transformation sein wollen, sollten sie dies anerkennen - auch und gerade im SAGE-Bereich. (HRK / Abstract übernommen). |
| Erfasst von | Hochschulrektorenkonferenz, Bonn |
| Update | 2026/3 |