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Autor/inGugitscher, Karin
TitelProfessionalisierung der Validierungspraxis.
Kompetenzen für professionelles Validierungshandeln aus Perspektive der Berufs- und Erwachsenenbildung.
QuelleAus: Anerkennung und Validierung non-formalen und informellen Lernens an Hochschulen. Orientierungen in einem komplexen Feld. Münster: Waxmann (2025) S. 187-201Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterLehre; Äquivalenz; Gegenwart; Staat; Studium; Bologna-Prozess; Hochschulreform; Studienverhalten; Hochschule; Hochschulsystem; Erwachsenenbildung; Qualitätssicherung; Studentenschaft; Student; Ausland; Europa
AbstractIn den letzten Jahren wurden in den meisten Ländern der Europäischen Union Verfahren und Praktiken zur Validierung non-formalen und informellen Lernens implementiert. Allerdings existieren bislang weder auf EU- noch auf nationaler Ebene einheitliche Standards, über welche Kompetenzen die Personen, die aktiv am Validierungsprozess beteiligt sind, verfügen sollen. Dies ist insbesondere angesichts des Befunds der EU bedeutsam, dass Validierungspraktiker*innen eine zentrale Rolle spielen, um Vertrauen in Validierungsprozesse und -ergebnisse zu haben. In zwei Projekten wurde dieser Befund aufgegriffen, deren Ergebnisse im Beitrag vorgestellt werden. Dabei handelt es sich um das in einem EU-Projekt entwickelte PROVE-Kompetenzmodell sowie das in nationaler Ausrichtung konzipierte Qualifikationsprofil für Validierungspraktiker*innen. Beide Professionalisierungsinstrumente zielen auf die Frage ab, welche genuinen Kompetenzen für die Bearbeitung der Anforderungen an Validierungshandeln erforderlich sind. Deutlich wird, dass die Validierungspraxis keiner völlig neuen Tätigkeit entspricht, sondern unterschiedliche pädagogische Tätigkeiten auf spezifische Weise kombiniert. Deren Vollzug bedarf ein validierungsspezifisches Wissen und Können und ist auch mit professionellen Ansprüchen verbunden. In diesem Sinne kann Validieren als eine professionelle pädagogische Handlungsform verstanden werden. Dies zeigt die Bedeutung der vorgestellten Professionalisierungsinstrumente, deren Potential für weitere Professionalisierungsschritte abschließend diskutiert wird. In diesem Zusammenhang werden perspektivisch auch ein Ausblick auf aktuelle Entwicklungsarbeiten gegeben sowie mit der Professionalisierung der Validierung verbundene Herausforderungen aufgezeigt, und dabei der Blick von der Erwachsenen- und Berufsbildung auf weitere Bildungssektoren, insbesondere den Hochschulbereich ausgeweitet. (HRK / Abstract übernommen).
Erfasst vonHochschulrektorenkonferenz, Bonn
Update2026/3
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