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Autor/inFellner, Magdalena
TitelProblematiken und Fallstricke der Validierungsverfahren vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheitsverhältnisse.
QuelleAus: Anerkennung und Validierung non-formalen und informellen Lernens an Hochschulen. Orientierungen in einem komplexen Feld. Münster: Waxmann (2025) S. 133-149Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterLehre; Äquivalenz; Gegenwart; Staat; Forschung; Studium; Hochschulreform; Hochschullehrer; Studienverhalten; Hochschule; Erwachsenenbildung; Qualitätssicherung; Studentenschaft; Student; Ausland; Österreich
AbstractIn Anerkennungsprozessen gelangen gesellschaftliche Machtasymmetrien besonders deutlich zum Vorschein: Zum einen sind die gesamtgesellschaftlichen Gelegenheitsstrukturen zur Aus- und Weiterbildung bildungsrelevanter Kompetenzen soziostrukturell unterschiedlich ausgeprägt. Zum anderen werden die Kompetenzen institutionenferner Gruppen anhand einer Mittelschichtsnorm bewertet. Die Anerkennung des Non-Formalen und Informellen ist jedoch insbesondere für jene von Bedeutung, die im formalen Bildungswesen als benachteiligt gelten, da ihre Partizipation und sozialen Mitgestaltungsmöglichkeiten andernfalls eingeschränkt werden. Zur Untersuchung jener Problematiken und Fallstricke, die sich vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheitsverhältnisse im Zuge der Validierungsverfahren abzeichnen, wurde im Sommersemester 2022 ein Pilotprojekt an der Universität für Weiterbildung Krems durchgeführt. Zwei Ergebnisse kommen bei der Analyse der Verfahrensschritte besonders deutlich zum Vorschein: Einerseits die Erkenntnis, dass die (impliziten) Erwartungen der Validierungsprüfer*innen häufig zu wenig expliziert werden. Andererseits die entscheidende Rolle "metakognitiver" Fähigkeiten für die Identifikation und Darstellung der Kompetenzen. Trotz aller "Problematiken" und "Fallstricke" der Validierungsverfahren argumentiert der vorliegende Beitrag, dass es dieser "Übersetzungsleistung" in das formale System bedarf, denn: Je intransparenter die Kriterien zur Bewertung non-formal und informell erworbener Kompetenzen sind, desto mehr Bedeutung kommt an Bildungseinrichtungen der kulturellen Passung und damit der sozialen Herkunft zu. (HRK / Abstract übernommen).
Erfasst vonHochschulrektorenkonferenz, Bonn
Update2026/3
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