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Autor/inn/enHölscher, Michael; Pasternack, Peer; Pohlenz, Philipp; Lauer, Jan; Syring, Nadine; Berndt, Sarah; Müller, Ursula; Granowske, Linda; Gallitschke, Sebastian; Wiethüchter, Julia; Franke-Frysch, Theresa; Chmelka, Alexander; Hoffmann, Florian; Göbel, Claudia; Henke, Justus
Sonst. PersonenPasternack, Peer (Hrsg.); Hölscher, Michael (Hrsg.); Pohlenz, Philipp (Hrsg.)
InstitutionMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg / Institut für Hochschulforschung
TitelTheoretisierte Praxis und praxisirritierte Forschung.
Die Ergebnisse des Graduiertenkollegs "Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation" (WiMaKo) Magdeburg-Speyer-Wittenberg.
QuelleHalle-Wittenberg: edition Albioris (2026), 332 S.
PDF als Volltext kostenfreie Datei  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monografie
ISBN978-3-69059-010-5
SchlagwörterDeutschland
AbstractDas Graduiertenkolleg "Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation" Magdeburg-Speyer-Wittenberg zieht Bilanz. Wie der Name nahelegt, geht es dabei um Binnen- wie Außenverhältnisse der Wissenschaft. Das Wissenschaftsmanagement an Hochschulen arbeitet an den Schnittstellen von Verwaltung, Hochschulleitung und Wissenschaft. Es muss dementsprechend Interessen und Erwartungen vermitteln. Wie absorbiert es dabei Unsicherheit? Verhandelt werden konkrete Unsicherheitsbewältigungen: im Zusammenhang mit MINT-Brückenkursen, studienbegleitenden Interventionen, die studienrelevante Kompetenzen fördern, der Promovierendenförderung als einem Hochschulmanagement- und Kooperationsmanagementproblem, Informationsinfrastruktureinheiten im Kontext von Digitalisierung, hochschulischem Transfermanagement, internationalen Kooperationen, die epistemische Ungerechtigkeiten enthalten, und zum Verhältnis von Kooperation und Konkurrenz. Kommunikation der Wissenschaft ist sowohl (interne) wissenschaftliche Kommunikation als auch (externe) Wissenschaftskommunikation. Dazu gibt es eine Analyse von Forschungsantragstexten als Mikrodispositive, Studien zum Übergangsbereich von wissenschaftlicher und Wissenschaftskommunikation - Engaged Learning in der Hochschullehre, Technikfolgenabschätzung und Wissenschaftskommunikation als Teil der Dritten Mission - sowie drei konzeptionelle Entwürfe: Wissenschaftskommunikation als Sozialarbeit, die wissenschaftliche Inklusions- und Exklusionsprobleme bearbeitet, ein Modell für die Analyse von Legitimationsdynamiken im Widerstreit von Werten wie Uneigennützigkeit und Unabhängigkeit und organisationalen Eigeninteressen sowie ein heuristisches Innen-Außen-Modell. Inhalt: Michael Hölscher/Peer Pasternack/Philipp Pohlenz: Kollegmanagement und Kollegkommunikation im Graduiertenkolleg "Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation". - A. Wissenschaftsmanagement und Kooperationsgovernance (Jan Lauer: Wissenschaftsmanagement als "Unsicherheitsabsorption". Vier Geschichten aus der Universität. - Nadine Syring: Nachfragetypen und Timing studienbegleitender Kompetenzinterventionen im Studium. Ergebnisse einer quantitativen Längsschnittstudie. - Sarah Berndt: Ein guter Start ins MINT-Studium? Zur Rolle von Vorkursen für Studienalltag und -erfolg. - Ursula Müller: Informationsinfrastrukturen in Zeiten von Digitalisierung und Pandemie. Eine qualitative Analyse zum Wandel an baden-württembergischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. - Linda Granowske: Transfer als organisationale Querschnittsaufgabe. Eine empirische Analyse des Transfermanagements an Hochschulen. - Sebastian Gallitschke: Hochschulkooperationen in der Promovierendenförderung: legitime und legitimierende organisationale Antwort. - Julia Wiethüchter: Nord-Süd-Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung. Das Potenzial von Forschungskooperationen für epistemische Gerechtigkeit im globalen Wissenschaftssystem. - Philipp Pohlenz: Kooperationsgovernance als Herausforderung für das Wissenschaftsmanagement. Paradoxien der Steuerung von Hochschulen). - B. Wissenschaftliche Kommunikation und Wissenschaftskommunikation (Theresa Franke-Frysch: Zwischen Erzählung und Evidenz: Antragstexte als Mikrodispositive. - Alexander Chmelka: Engaged Learning in der Hochschullehre. Theoretische Grundannahmen, definitorische Genese und empirische Figuration. - Florian Hoffmann: "Archaische", "Traditionelle", "Moderne TA"? - Claudia Göbel: Wozu Wissenschaftskommunikation? Die Bearbeitung von Inklusionsproblemen durch die Sozialarbeit der Wissenschaft. - Justus Henke: Wissenschaftskommunikation als komplexes adaptives System. Die Mesoebene zwischen organisationalen Eigeninteressen und gesellschaftlichen Legitimationserwartungen. - Michael Hölscher: Wissenschaftskommunikation im Konzert der Dritten Mission. Empirische Ergebnisse einer ProfessorINNenbefragung. - Peer Pasternack: Wissenschaftskommunikation als Grenzüberbrückung. Eine sortierende Heuristik).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2026/3
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