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Autor/inDonner, Martin
Titel(Un-)Sichtbares Design und 'Gesten der Freiheit'. Zu technomedial bedingten Transformationen in der Ästhetischen Bildung.
Paralleltitel: (In-)visible design and 'gestures of freedom'. On transformations within the field of aesthetic education induced by media technology.
QuelleAus: Jörissen, Benjamin (Hrsg.); Roßkopf, Claudia (Hrsg.); Rummler, Klaus (Hrsg.); Bettinger, Patrick (Hrsg.); Schiefner-Rohs, Mandy (Hrsg.); Wolf, Karsten D. (Hrsg.): Ästhetik - Digitalität - Macht. Zürich: OAPublishing Collective (2022) S. 363-391
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ReiheJahrbuch Medienpädagogik. 18
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISSN1424-3636
ISBN978-3-03978-117-1; 978-3-03978-118-8
DOI10.25656/01:35255 10.21240/mpaed/jb18/2022.03.03.X
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-352557
SchlagwörterMedienpädagogik; Digitalisierung; Interface; Mensch-Maschine-Beziehung; Design; Ästhetische Bildung; Musik; Kulturelle Bildung
AbstractIm Rahmen von Digitalisierung und ubiquitous computing kommt dem Thema Design eine zentrale Rolle zu. Vor dem Hintergrund von Lucius Burckhardts Idee eines unsichtbaren 'Soziodesigns' schlägt der Text vor, sich dem Thema zunehmend ubiquitärer Interfaces in pragmatischer Hinsicht über die Gestenrepertoires zu nähern, die mit ihnen realisiert werden, und in denen - so die These - das Unsichtbare des Designs sichtbar wird. Dabei eröffnet der von Rancière entlehnte Begriff des 'Sinnlichkeitsregimes' eine fruchtbare Perspektive auf eine Ebene nichtsprachlicher Körperpolitik. Illustriert werden diese Zusammenhänge anhand eines kurzen exemplarischen Einblicks in zwei Fälle des BMBF-Verbundprojekts Musikalische Interface-Designs: Augmentierte Kreativität und Konnektivität. Vor dem Hintergrund der dargelegten Perspektive wird schliesslich erläutert, wie eine integrative Kulturelle Bildung dazu beitragen könnte, digitale Souveränität zu fördern. (DIPF/Orig.).

Within the context of digitisation and ubiquitous computing the subject of design is playing a vital role. Against the backdrop of Lucius Burckhardt's idea of an invisible 'socio-design' the text suggests to approach the topic design from a pragmatic point of view via the realised gestural repertoires in which the invisible of the design becomes visible. In this context the concept of 'regimes of the sensuousness', derived from Rancière introduces a fertile perspective on a layer of nonverbal body politics. To show that in an exemplary way two cases of the BMBF funded joint project Musical Interface-Designs: Augmented Creativity and Connectivity are discussed briefly. In the light of that the text outlines how an integrative cultural education could contribute to foster digital sovereignty. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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