Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Krohn, Lara |
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| Titel | Evidenzbasierte Praktiken zur Förderung von Emergent Literacy am Beispiel einer Kindertagesstätte in Schleswig-Holstein. |
| Quelle | In: Praxis Sprache, 71 (2026) 2, S. 83-91Infoseite zur Zeitschrift
PDF als Volltext |
| Beigaben | Literaturangaben; Abbildungen; Tabellen |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 2193-9152 |
| DOI | 10.2443/skv-s-2026-56020260202 |
| Schlagwörter | Rollenspiel; Bilderbuch; Förderung; Vorschulalter; Frühpädagogik; Literalität; Phonologische Bewusstheit; Sprachentwicklung; Schriftsprache; Schriftspracherwerb; Bildungsforschung |
| Abstract | Trotz der hohen Bedeutung erster alltäglicher und begeisterter Auseinandersetzungen von Kindern im Vorschulalter mit Schriftsprache für den Lese- und Schreiblernprozess ist die frühe und vor allem wirksame Förderung schriftsprachlicher Vorläuferfähigkeiten (Early Literacy oder Emergent Literacy) noch lange keine Selbstverständlichkeit in der deutschen elementarpädagogischen Praxis. Der nachfolgende Beitrag stellt daher konkrete Praktiken der Emergent Literacy Förderung gemäß des gegenwärtigen Forschungsstands vor, die sich, auch bezüglich heterogener Ausgangslagen des Alters und Sprachentwicklungsstands, als empirisch wirksam erwiesen haben: (1) Dialogisches Bilderbuchlesen und schriftbezogene Impulse. (2) Die Anregung zur Auseinandersetzung mit Schriftsprache in themenbezogenen Rollenspielecken (Literacy Center). (3) Die kombinierte Förderung der phonologischen Bewusstheit und der Graphem-Phonem-Korrespondenz. Es werden jeweils Gelingensfaktoren als Grundlage einer mehrwöchigen Einzelfalluntersuchung in einer Kita in Schleswig-Holstein (n = 3) abgeleitet, bei welcher mittels Videografie die Anwendung empirisch wirksamer Praktiken der Emergent Literacy Förderung durch pädagogische Fachkräfte beobachtet und schließlich quantifizierend beschrieben wurden. Unter der Annahme, dass die pädagogischen Fachkräfte Methoden anwenden, die sich verhältnismäßig einfach in den pädagogischen Alltag integrieren lassen, konnte die Auswertung mithilfe eines niedrig-inferenten Beobachtungsleitfadens tatsächlich zeigen, dass sich ausschließlich solcher Praktiken bedient wurde, die vergleichsweise die geringste organisatorische Vor- und Nachbereitung erfordern. |
| Erfasst von | Externer Selbsteintrag |
| Update | 2026/3 |