Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Hoffmann, Nora; Göbel, Hanna; Rütten, Daniel; Schmidt, Sarah |
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| Titel | "Manchmal muss ich mich aktiv zum selbst denken motivieren". Bericht zur Studierendenbefragung 2025 zum akademischen Schreiben mit KI. |
| Quelle | Frankfurt am Main: Goethe-Universität, Schreibzentrum (2026), 68 S.
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| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| DOI | 10.25656/01:35250 10.21248/gups.97289 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-352502 |
| Schlagwörter | Künstliche Intelligenz; Schreiben; Schreibforschung; Schreibkompetenz; Umfrage; Studium; Hochschuldidaktik; Hochschullehre; Wissenschaftliches Schreiben; Nutzung; Student; Deutschland |
| Abstract | Der Bericht stellt die Ergebnisse einer im Herbst 2025 deutschlandweit durchgeführten Studierendenbefragung zum akademischen Schreiben mit KI mit einer Stichprobe von 4.048 Studierenden vor. Die Hypothese, dass Studierende bei zunehmender akademischer Schreibkompetenz KI verantwortungsvoller im Schreibprozess einsetzen, wird durch die Daten grundsätzlich gestützt. Die Ergebnisse bieten zudem Einblick in studentische Einstellungen zum KI-Einsatz beim akademischen Schreiben sowie in die konkrete KI-Nutzung bei verschiedenen Teiltätigkeiten eines Schreibprozesses. Deutlich wird, dass studentischer KI-Einsatz und ihre Einstellungen dazu von Ambivalenz geprägt sind. Die Befragten sehen die Vorteile der KI-Nutzung (insbesondere Effizienz, Austauschmöglichkeit zur Perspektiv- und Wissenserweiterung, Entlastung bei Schreibschwierigkeiten) ebenso wie Schwächen von KI (inhaltliche Unzuverlässigkeit) und mögliche negative Auswirkungen des KI-Einsatzes (Kompetenzabbau im kritischen Denken, nur kurzfristiger Wissenszuwachs). Auch aufgrund der Wertschätzung eigenständigen Schreibens und eines Verantwortungsgefühls für eigene Texte sind die Befragten grundsätzlich um einen begrenzten und verantwortungsvollen KI-Einsatz bemüht. 10% der Befragten lehnen die KI-Nutzung vollständig ab, 18% gelingt ein verantwortungsvoller KI-Einsatz, und 72% lassen sich durch äußeren Druck stellenweise zu einem KI-Gebrauch verleiten, bei dem die Eigenleistung möglicherweise in Frage steht. (DIPF/Orig.). The report presents the results of a nationwide student survey on academic writing with AI conducted in Germany in the fall of 2025, with a sample size of 4,048 students. The data generally supports the hypothesis that as students' academic writing skills improve, they use AI more responsibly in the writing process. The results also provide insight into students' attitudes toward the use of AI in academic writing, as well as into the specific use of AI in various sub-tasks of the writing process. It becomes clear that students' use of AI and their attitudes toward it are characterized by ambivalence. Respondents recognize the advantages of AI use (particularly efficiency, opportunities for exchange to broaden perspectives and knowledge, and relief from writing difficulties) as well as the limitations of AI (inaccurate content) and potential negative effects of AI use (diminished critical thinking skills, only short-term knowledge gain). Partly due to their appreciation of independent writing and a sense of responsibility for their own texts, the respondents generally strive for limited and responsible use of AI. 10% of respondents completely reject the use of AI, 18% manage to use AI responsibly, and 72% are occasionally led by external pressure to use AI in ways that may call their own contribution into question. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/3 |